27.10.2010 | 07:46

LH Pröll zum Ableben von Andreas Maurer

„Väterlicher Freund und Baumeister Niederösterreichs"

„Er war nicht nur ein väterlicher Freund, er war auch der Baumeister Niederösterreichs. Sein Leben war geprägt von Opferbereitschaft, Hingabe und Liebe zur Heimat", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zum Ableben des ehemaligen niederösterreichischen Landeshauptmannes Andreas Maurer.

Andreas Maurer wurde am 7. September 1919 in Trautmannsdorf an der Leitha geboren. Nach der Volksschule besuchte er die landwirtschaftliche Schule in Bruck an der Leitha und übernahm in der Nachkriegszeit die väterliche Landwirtschaft in Trautmannsdorf. Mit 27 Jahren wurde er Ortsbauernrat, dann Kammerrat und Gemeinderat. Von 1959 bis 1964 war er Abgeordneter zum NÖ Landtag, von 1964 bis 1966 Landesrat. Vom 24. November 1966 bis zum 22. Jänner 1981 war Andreas Maurer Landeshauptmann von Niederösterreich.

Zu den Höhepunkten seiner politischen Karriere zählten unter anderem der Bau von drei neuen Donaubrücken (Krems, Melk, Hainburg) und der Beschluss über eine neue Landesverfassung 1978. Darüber hinaus fielen in seine Ära der flächendeckende Ausbau des Straßennetzes, zahlreiche bildungspolitische Maßnahmen wie die kostenfreien Kindergärten und Schulen, das Ende der achtklassigen Volksschule und die Einführung der Hauptschulpflicht.

Andreas Maurer war über 65 Jahre lang mit seiner Frau Hermine verheiratet und hat mit ihr sechs Kinder. Zum Zeitpunkt seines Ablebens stand er im 92. Lebensjahr.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: „Andreas Maurer war mit unserem Heimatland bis in die tiefste Seele verbunden, seine Herkunft und seine Verwurzelung im Bauernstand prägten sein Denken, seine Arbeit und sein Leben."

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