15.09.2010 | 13:31

Dritte Ausbaustufe am Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt eröffnet

LH Pröll: Entwicklung Wiener Neustadts ist Symbol für die strategische Entwicklung Niederösterreichs

341 Tage nach dem Spatenstich nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 15. September, die Eröffnung der dritten Ausbaustufe am Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) Wiener Neustadt vor. Auch Landesrätin Dr. Petra Bohuslav wohnte dieser Feier bei.

„Der Ursprung für diese heutige Eröffnungsfeier liegt im Jahr 1994, mit der Fachhochschule Wiener Neustadt hat hier eine neue Zeitrechnung begonnen. Die Entwicklung von Wiener Neustadt kann als Symbol für die strategische Entwicklung des Bundeslandes Niederösterreich gesehen werden, das heute über eine Forschungs- und Wissenschaftsachse von Krems über Tulln bis Wiener Neustadt verfügt", betonte der Landeshauptmann im Rahmen der Eröffnung.

Über das Technopolprogramm würden in Niederösterreich schon über 800 Arbeitsplätze angeboten und es seien bereits 90 Projekte zu verzeichnen. Man habe damit auch ein Netzwerk geschaffen, das über die Grenzen Niederösterreichs hinaus Attraktivität aufweise. So sei spürbar, dass Niederösterreich hier auf dem richtigen Weg ist, so Pröll.

Im Zusammenhang mit den beiden vergangenen Jahren bzw. mit der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise wies der Landeshauptmann darauf hin, dass Niederösterreich derzeit 570.000 und damit mehr Beschäftigte als im Jahr 2007 zähle: „Was an Schwierigkeiten international zu uns herangekommen ist, haben wir durch regionale Anstrengungen mehr als wettgemacht."

Das TFZ Wiener Neustadt wurde zeitgleich mit der Ansiedlung der Fachhochschule 1994 aufgebaut und hat in strukturierter Weise Einrichtungen mit Bezug zu „Modernen Industriellen Technologien" angesiedelt. Es werden hier Forschungsaufträge von nationalen sowie internationalen Institutionen abgewickelt: Internationale Kooperationen wie etwa das Krebsforschungszentrum für Ionentherapie MedAustron sind ebenso Triebfedern der Arbeit wie lokale Synergien.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach modernsten Büro- und Laborräumlichkeiten wurde zuletzt eine dritte Ausbaustufe notwendig. Der Spatenstich erfolgte am 9. Oktober 2009, durch den Zubau wurde das TFZ um rund 4.000 Quadratmeter an vermietbaren Labor- und Büroflächen erweitert. Damit stehen den ForscherInnen nunmehr 11.850 Quadratmeter an hochwertiger Infrastruktur zur Verfügung. Es konnte Platz für weitere 100 hochqualifizierte Arbeitskräfte geschaffen werden. Eine nächste Ausbaustufe der Einrichtung ist bereits geplant, in deren Folge soll der MitarbeiterInnenstand in naher Zukunft von derzeit 320 auf schrittweise 600 erhöht werden.

In dem heute eröffneten Zubau wird das „öfi" - österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik - mit dem Bereich „Oberflächentechnik und Materialanalytik" einziehen, das bisher in Wien angesiedelt war. Außerdem entstanden sowohl ein rund 400 Quadratmeter großes Laborgebäude für die weitere Expansion des österreichischen Kompetenzzentrums für Tribologie sowie weitere Erweiterungsflächen für bereits bestehende Betriebe.

Das TFZ ist im ecoplus-Beteiligungspark CNG Civitas Nova angesiedelt. Wenn man den angrenzenden Wirtschaftspark mit einer Fläche von 45 Hektar dazuzählt, sind insgesamt 121 Unternehmen mit 3.270 Mitarbeiterinnen angesiedelt. Neben zahlreichen Betrieben sind im gesamten Areal die Fachhochschule Wiener Neustadt, das Regionale Innovationszentrum und das Krebsforschungszentrum MedAustron beheimatet. In die 3. Ausbaustufe des TFZ wurden insgesamt 16 Millionen Euro investiert.

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, Tel 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at.

 

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