13.09.2010 | 08:10

Großes Fest für die Basilika Maria Taferl

LH Pröll: „Ein Ort der Hoffnung, der Zuversicht und des festen Glaubens“

Gestern, Sonntag, 12. September, wurde der Abschluss der umfangreichsten Renovierung seit Bestehen der Basilika Maria Taferl gefeiert. Im Jahr 2004 wurde mit der Sanierung begonnen, und nach sieben Etappen und einer Gesamtinvestition von 3,8 Millionen Euro konnte sie pünktlich zum 350-jährigen Gründungsjubiläum der Basilika Maria Taferl abgeschlossen werden. Rund 2.000 Menschen nahmen an den großen Feierlichkeiten teil, Höhepunkt war eine von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng zelebrierte Feldmesse, im Zuge derer auch der neue Altar geweiht wurde.

Von einem „großen Festtag für die Basilika Maria Taferl und für das gesamte Bundesland Niederösterreich" sprach Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in seiner Ansprache. Maria Taferl sei ein „Ort der Orientierung, der Verwurzelung und der Identifikation und ein Ort, wo der Mensch zu sich selber finden kann", so der Landeshauptmann. Weiters stehe Maria Taferl auch für den „Umgang der jetzigen Generation mit unserem historischen Erbe", betonte Pröll. Bauwerke wie das Gotteshaus auf dem Taferlberg seien „gebaute Geschichte", und es sei „unsere Verantwortung, dieses Erbe, das wir überantwortet bekommen haben, zu bewahren". Das Land Niederösterreich habe auch deswegen ein Drittel zu den Kosten der Renovierung beigetragen, weil man „Brücken aus der Vergangenheit hinein in die Zukunft" errichten wolle, so Pröll. „Maria Taferl ist ein Ort der inneren Ruhe, der Hoffnung und der Zuversicht und ein Ort des festen Glaubens", betonte der Landeshauptmann abschließend.

„Durch die Mitwirkung Vieler ist ein großes Werk gelungen", freute sich auch Diözesanbischof Küng in seiner Predigt über den Abschluss der Renovierungsarbeiten. „Maria Taferl ist ein Ort der Zuflucht und des Trostes, an dem wir mit unseren Anliegen Gottes Nähe finden können", so der Bischof. Er sei überzeugt, „dass dieser Renovierung für unser Land eine besondere Bedeutung zukommt."

Großen Dank sprach Generaldirektor Mag. Erwin Hameseder, Obmann des „Vereins zur Erhaltung der Basilika Maria Taferl", den zahlreichen Spenderinnen und Spendern aus. Er dankte „all jenen, die sich in den vergangenen Jahren unermüdlich dafür eingesetzt haben, dass das umfassende Restaurierungsprojekt so erfolgreich umgesetzt werden konnte". Hameseder: „Wir freuen uns, dass wir alle einen Teil der langen Geschichte der Basilika Maria Taferl mitschreiben durften."

Sieben Jahre lang arbeiten Hunderte Professionisten an der Restaurierung. Finanziert wurden die 3,8 Millionen Euro Gesamtkosten v. a. durch das Land Niederösterreich, die Diözese St. Pölten, den „Verein zur Erhaltung der Basilika Maria Taferl", den Bund und zahlreiche Spenden. Die aufwendigen Sanierungsarbeiten umfassten u. a. die Restaurierung der Querschiffe, des Hochaltars, der Kuppel, der goldenen Kanzel, der Schatzkammer sowie des Langhauses. Weiters wurden die Bibliothek und die Orgel restauriert. Die letzte Etappe umfasste u. a. die Errichtung der Altarinsel mit Ambo und Volksaltar, der am gestrigen Sonntag geweiht wurde, und die Restaurierung der Türme samt der Südfassade, die Neugestaltung des Kirchenplatzes sowie den Umbau des Pfarrhofes.

 

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