10.09.2010 | 10:39

Angebot der NÖ Sprachenoffensive immer stärker genutzt

Mikl-Leitner: Nachbarsprachen werden an 141 Schulen angeboten

Im Jahr 2003 wurde von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Niederösterreichische Sprachenoffensive ins Leben gerufen, um das Erlernen der Nachbarsprachen Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch zu fördern. Seither wird der entsprechende Unterricht an den Schulen verstärkt gefordert und unterstützt. „Rund 20.000 Schülerinnen und Schüler haben seither an der Sprachenoffensive teilgenommen, an 141 Schulstandorten werden die Nachbarsprachen angeboten", so Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner dazu. Im Vergleich zum vorherigen Schuljahr ist die Zahl der SchülerInnen, die dieses Angebot wahrnehmen, zuletzt um 10 Prozent gestiegen; vor allem in den ehemaligen Grenzgebieten im Waldviertel und im Weinviertel sowie im Industrieviertel werden Tschechisch, Slowakisch und Ungarisch als ernst zu nehmende zweite Fremdsprache neben Englisch wahrgenommen.

Auch von den Unternehmen werden die Nachbarsprachen nun als „Wirtschaftssprachen" entdeckt und gefordert. So gibt es an Schulstandorten wie Gföhl, Poysdorf, Irnfritz und Hohenau bereits auch einen Pilotversuch „Tschechisch/Slowakisch als Arbeitssprache". Hier werden die Sprachen aktiv in den Sachunterricht eingebaut. Für den Tschechisch-Unterricht gibt es seit dem vergangenen Schuljahr auch ein eigenes Lehrwerk für die Volksschule, darauf aufbauend ist zurzeit für die Sekundarstufe ein neues erweitertes Lehrbuch für die 10- bis 14-Jährigen in Arbeit.

Auch für Erwachsene wurden im Rahmen der Niederösterreichischen Sprachenoffensive innovative und umfangreiche Angebote geschaffen, um die Nachbarsprachen kennen zu lernen. Koordiniert und betreut wird die Sprachenoffensive von der NÖ Landesakademie.

Nähere Informationen: NÖ Landesakademie, Telefon 02742/294-17494, e-mail ronald.kauper@noe-lak.at.

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