13.08.2010 | 11:24

Erfolg des Beethoven Festivals sichert Fortsetzung 2011

Abschlusskonzert im Kloster Und in Krems

Das vom Beethoven Center ausgerichtete „1. Beethoven Festival" ist ein voller Erfolg geworden. Die anlässlich des 240. Geburtstages des Komponisten von Mai bis Juli an historischen Stätten in Wien und Niederösterreich durchgeführten acht Veranstaltungen fanden nicht nur beim heimischen Publikum großes Interesse, sondern veranlassten sogar Medienvertreter aus Japan und China zu Berichten im Fernsehen und in Zeitungen mit Millionenauflagen.

Die für die Programmgestaltung verantwortliche Intendantin Susanne Rittenauer, Gründerin des Beethoven Centers, wertet die erfolgreiche Premiere als Beweis, dass es höchste Zeit war, dem Komponisten auch in der Region, in der er den Großteil seines Lebens verbracht und seine Werke geschaffen hat, ein Festival zu widmen.

Ein besonderes Anliegen ist es der Intendantin, hochrangige Künstlerinnen und Künstler zu gewinnen, die das klassische Werk mit herausragenden Interpretationen versehen bzw. sich mit dem Werk eigenschöpferisch auseinandersetzen und es mit virtuosen Arrangements einem breiteren Publikum nahe bringen. Der Bogen reichte dabei vom legendären Beethoven-Interpreten Jörg Demus bei seinem Klavierabend im Beethoven-Saal in Heiligenstadt bis zur jungen Geigerin Lidia Baich und dem vielseitigen Pianisten, Dirigenten und Opernproduzenten Matthias Fletzberger im Rahmen des Abschlusskonzerts im Kloster Und in Krems.

Dieses Konzert umfasste die drei Sonaten Nr. 1 , Nr. 5 („Frühlingssonate") und Nr. 9 („Kreutzersonate") von Ludwig van Beethoven sowie die 2. Ungarische Rhapsodie von Franz Liszt, die als Weltpremiere erstmals in einer Fassung mit Violine dargeboten wurde.

Rittenauer, die neben Wien auch in Gars am Kamp einen Wohnsitz hat, hat in das Festival-Programm auch das Beethoven-Haus in Gneixendorf (Bezirk Krems) einbezogen. Hier konnte man jene unversehrt gebliebenen Räume mit den Originaltapeten aus Beethovens Zeit besuchen, in denen der Komponisten als Gast seines Bruders Johann, der Apotheker in Linz war, im letzten Herbst seines Lebens 1826 logiert hatte.

Weitere Informationen: http://www.beethoven-vienna.at/

 

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