10.08.2010 | 17:53

Spital Neunkirchen ist Wirtschaftsmotor für die Region

Sobotka: Neben der Gesundheitsversorgung geht es auch um Arbeitsplätze

„Unsere niederösterreichischen Kliniken leisten hervorragende Arbeit für die Patienten und bieten in allen Spitalsstandorten Spitzenmedizin an", sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute, 10. August, bei einer Pressekonferenz im Landesklinikum Neunkirchen über die wirtschaftliche Bedeutung der Krankenhäuser für die Thermenregion.

Jede Behandlungstätigkeit werde zu den bestmöglichen Bedingungen angeboten, ganz gleich, in welchem NÖ Landesklinikum man diese in Anspruch nimmt, so Sobotka. „Die Diskussion, Krankenhäuser mit weniger als 300 Betten zu schließen, ist nicht zielführend, da besonders kleine Einheiten höchst effizient arbeiten, sehr wohnortnah sind und eine große Identifikation mit der Bevölkerung erreichen", sagte der Landeshauptmann-Stellvertreter. Niederösterreich habe die Gesundheitsversorgung bestmöglich organisiert und dabei auch die Leistbarkeit und Finanzierung der medizinischen Angebote für die nächsten Jahre berücksichtigt. Seit dem Jahr 1998 gehe Niederösterreich bei der Strukturierung der Leistungen in den Krankenhäusern ganz gezielt vor und biete mittlerweile eine abgestufte Versorgung an. Das internationale medizinische Niveau der geleisteten Arbeit sei auf die hohen Fallzahlen zurückzuführen, welche die einzelnen medizinischen Sparten und Ärzte in den NÖ Landeskliniken verzeichnen, so Sobotka.

In Bezug auf den Wirtschaftsfaktor der Landeskliniken betonte Sobotka: „Die Krankenhäuser haben in der jüngsten Krise stabilisierend gewirkt und leisten einen großen Beitrag für die regionale Wertschöpfung." Die drei Kliniken Baden, Wiener Neustadt und Neunkirchen beschäftigen insgesamt 2.580 Mitarbeiter inklusive jener Beschäftigten in den Firmen, die mit den Krankenhäusern wirtschaftlich verbunden sind. „Dies ergibt einen starken Beschäftigungseffekt durch den Betrieb dieser drei Standorte, der insgesamt eine Wertschöpfung von 288 Millionen Euro im Jahr auslöst. Für die Bezirke Baden, Mödling und Neunkirchen bleibt eine Wertschöpfung von 190 Millionen Euro", so Sobotka. Neben der gesundheitlichen Versorgung gehe es dabei auch um Arbeitsplätze und um Entwicklungsmöglichkeiten in der Region. Rund 110 Firmen würden von den drei Krankenhäusern in der Thermenregion profitieren. „Im ganzen Klinikbereich in Niederösterreich gibt es über 3.000 Unternehmen, die direkt oder indirekt mit den NÖ Spitälern zusammenarbeiten", so Sobotka. Niederösterreich werde die Bedeutung der Landeskliniken für die Regionen im Herbst weiter thematisieren und eine Kommunikationstour in allen 27 Standorten der Landeskliniken durchführen, kündigte der Landeshauptmann-Stellvertreter abschließend an.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at.

 

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