05.08.2010 | 15:06

Lärmschutzwände entlang der Bahnstrecke in Krems

Bauarbeiten sollen bis zum Frühjahr 2011 abgeschlossen sein

In Krems werden entlang der bestehenden Eisenbahnstrecke auf einer Länge von 4,3 Kilometern Lärmschutzwände errichtet. Weiters ist der Einbau von rund 650 Schallschutzfenstern vorgesehen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro. Die ÖBB-Infrastruktur AG übernimmt 50 Prozent der Kosten, das Land Niederösterreich und die Stadt Krems beteiligen sich mit jeweils 25 Prozent.

„Damit soll die Lärmbelastung für die Wohnbevölkerung auf ein vertretbares Maß gesenkt werden", so Landtagspräsident Ing. Hans Penz, der heute, Donnerstag, 5. August, gemeinsam mit der Kremser Bürgermeisterin Ingeborg Rinke den Spatenstich vornahm.

Die Reduktion der Lärmbelastung ist in zahlreichen Gemeinden entlang bestehender Eisenbahnstrecken bereits gelungen. In den vergangenen zehn Jahren wurden in 50 niederösterreichischen Gemeinden Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 65 Kilometern errichtet. Rund 26.000 Anrainer wurden damit vom Bahnlärm entlastet. Michael Biebl von der ÖBB-Infrastruktur AG bezifferte die Ausgaben dafür mit knapp 79 Millionen Euro.

Als Grenzwerte gelten Lärmimmissionen von maximal 65 Dezibel am Tag bzw. 55 Dezibel in der Nacht. Die Bauarbeiten in Krems sollen bis zum Frühjahr 2011 abgeschlossen sein.

 

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