14.07.2010 | 10:03

Erneuerung der Ampelanlage am St. Pöltner Europaplatz

NÖ Straßendienst warnt vor Verkehrsbehinderungen

Kommende Woche, am 21. und 22. Juli, wird an der Landesstraße B 20 am Europaplatz in St. Pölten wegen einer Generalerneuerung die Ampelanlage abgeschaltet. Aufgrund dessen wird in diesem Zeitraum der Verkehr vor Ort händisch von PolizeibeamtInnen bzw. mittels Verkehrszeichen geregelt, vereinzelt kann es auch zu Anhaltungen des Verkehrs kommen. In der Folge ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und Verzögerungen zu rechnen, weshalb empfohlen wird, den Europaplatz während dieser beiden Tage zu meiden bzw. auf andere Verkehrsrouten auszuweichen.

Der Kreisverkehr am Europaplatz, der die Kreuzung der B 1, der B 20 und der L 100 darstellt, wird täglich von bis zu 40.000 Kraftfahrzeugen frequentiert. Die dortige Ampelanlage wurde letztmalig im Jahr 1980 adaptiert. Um Fehlschaltungen bzw. Ausfälle der Ampel zu vermeiden, hat sich die Abteilung Straßendienst beim Amt der NÖ Landesregierung entschlossen, besagte Ampelanlage rechtzeitig einer Generalerneuerung zu unterziehen.

Im Rahmen des Umbaus wird das Steuergerät ausgetauscht und es werden die einzelnen Ampelsignale auf LED-Technik umgerüstet. Durch diese Umrüstung sind Vorteile wie die bessere Erkennbarkeit der Signale, die Reduzierung des Stromverbrauchs um ca. 70 Prozent oder auch die Erhöhung der Betriebssicherheit und Ausfallsicherheit zu erwarten. An der Ampelschaltung selbst erfolgen geringfügige Adaptierungen, die ausschließlich auf die Fußgängerübergänge Auswirkungen haben; im Konkreten werden durch diese Adaptierungen die Schutzzeiten für die FußgängerInnen erhöht.

Mit dieser Generalerneuerung wird auch der Erneuerungsprozess der Ampelkette entlang der B 20 abgeschlossen - seitens des NÖ Straßendienstes wurde in den vergangenen Jahren rund eine Million Euro in die Ertüchtigung der Ampelanlagen an der Haupteinfahrtsstrecke von St. Pölten investiert. Die Kosten für die jüngste Maßnahme am Europaplatz belaufen sich auf rund 75.000 Euro und werden zu 90 Prozent vom Land Niederösterreich bzw. zu 10 Prozent von der Stadtgemeinde St. Pölten getragen.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Gerhard Fichtinger, Telefon 0676/812 60141.

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