07.07.2010 | 15:17

Neue Mischkulturscheibe informiert über Fruchtfolge

Verschiedene Pflanzen-Kombinationen auf dem Prüfstand

Wer die richtige Anbau- und Erntezeit für die verschiedenen Gemüsesorten beachtet und weiß, welche Sorten bestimmte Standortansprüche haben, kann Ertrag und Geschmack der Ernte im eigenen Gemüsebeet verbessern. Wie das geht, zeigt die neue Mischkulturscheibe der „umweltberatung" Niederösterreich, die Tipps für Anbau und Ernte von 32 Gemüsesorten gibt. Mit der neuen Mischkulturscheibe klärt sich auf einem Blick, welche Pflanzenkombinationen im Gemüsegarten zueinander passen und für welche man besser einen anderen Standort finden sollte.

Hat man bei der Mischkulturscheibe die gewünschte Pflanzensorte eingestellt, kann man in einem Sichtfenster ablesen, mit welchen Nachbarn sie eine gute, neutrale oder gar schlechte Kombination bildet. Damit lassen sich Nachbarschaftsverhältnisse von 32 gängigen Gemüsegartenpflanzen oder auch die so genannte Fruchtfolge bei der Mischkultur schnell feststellen. 

Eine geschickte Fruchtfolge sorgt nicht nur für reiche Ernte, sondern auch für weniger Arbeit beim Bestellen des Gemüsebeets. Die im Boden vorhandenen Nährstoffe werden besser verwertet und können sich von selbst wieder regenerieren. Laut Experten sollen beispielsweise Brokkoli oder Zuckermais mit Radieschen oder Rucola abwechselnd angebaut werden. Zudem ist es besser, im selben Beet nicht jedes Jahr die gleichen Pflanzenfamilien anzubauen, besonders nach Kohlgewächsen oder Karotte und Petersilie sollten mehrere Jahre Abstand gelassen werden.

Eine Mischkulturscheibe kostet 4,50 Euro zuzüglich Versandkosten und kann beim NÖ Gartentelefon unter 02742/74 333 bestellt werden. Weitere Informationen zur richtigen Fruchtfolge gibt es unter http://www.biogartendoktor.at/, http://www.umweltberatung.at/, www.naturimgarten.at/.

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