02.07.2010 | 11:07

30. Symposion des NÖ Instituts für Landeskunde

„Umwelt Donau. Eine andere Geschichte" ab 6. Juli in Ardagger

Das NÖ Institut für Landeskunde veranstaltet gemeinsam mit dem Verein für Landeskunde von Niederösterreich und der Marktgemeinde Ardagger von Dienstag, 6., bis Donnerstag, 8. Juli, im Schulzentrum Ardagger das mittlerweile 30. Landeskunde-Symposion, das heuer den Titel „Umwelt Donau. Eine andere Geschichte" trägt.

Eröffnet wird am Dienstag, 6. Juli, um 13.30 Uhr, im Eröffnungsvortrag spricht Verena Winiwarter „Zur Umweltgeschichte der Donau". Zum Thema „Umweltgeschichte zwischen Rekonstruktion und Perzeption" referieren im Anschluss Severin Hohensinner („Rekonstruktion einer Flusslandschaft: Das Machland seit dem 18. Jahrhundert") und Martin Knoll („Auf die Donau blicken: Frühneuzeitliche Topographien von Orten an der Donau"), ehe der Ardagger Ausstellungsteil der Schau „Donau. Fluch & Segen" besucht wird.

Mit „Das Energiesystem und die Landschaft: Die Donau als Verkehrsweg im 19. Jahrhundert" (Simone Gingrich) und „Saubere Energie gewinnen: Die Umgestaltung der Donau durch Kraftwerke im 20. Jahrhundert" (Ortrun Veichtlbauer) widmet man sich am Mittwoch, 7. Juli, am Vormittag dem Thema Energie. Am Nachmittag steht dann das „Ökosystem Donau: Dynamik und Wandel als gesellschaftliche Herausforderung" auf der Tagesordnung: Severin Hohensinner referiert über „Der Kampf mit der Dynamik: Schifffahrtshindernisse an der Donau im Machland", Gertrud Haidvogl über die „Amphibische Landschaft Donau: Von Fischen und Auen im Wandel der Zeiten" und Jakob Calice über „Hochwasser: Liminale Erfahrungen mit der Natur und deren kulturelle Verarbeitung".

Am Donnerstag, 8. Juli, schließlich werden die „Perspektiven für eine transnationale Umweltgeschichte der Donau" diskutiert. Martin Schmid spricht über „Marsiglis Donau: Kriegshandwerk und Gelehrsamkeit an der mittleren Donau" und Andreas Schwarz über „Grenzraum und Umwelt: Der Donaulimes - eine Projektpräsentation". Letzter Programmpunkt ist ein Besuch des Ausstellungsteils Ennshafen der länderübergreifenden Donau-Schau.

Nähere Informationen und Anmeldungen beim NÖ Institut für Landeskunde unter 02742/9005-16550, Amalia Gföller, und e-mail post.k2institut@noel.gv.at.

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