29.06.2010 | 13:50

Neue Wirtschaftsstrategie für Niederösterreich präsentiert

Bohuslav: Ausbau bewährter Programme, neue Märkte im Fokus

Von „herausfordernden Zeiten" sprach Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, als sie heute, Dienstag, 29. Juni, gemeinsam mit Mag. Georg Bartmann, Abteilungsleiter für Wirtschaft, Tourismus und Technologie beim Amt der NÖ Landesregierung, die neue Wirtschaftsstrategie für das Land Niederösterreich bis zum Jahr 2015 vorstellte.

Niederösterreich könne auf bewährte Programme setzen, mit denen man die letzten Monate gut bewältigt habe, betonte dabei Bohuslav. So werde Niederösterreich für heuer ein Wirtschaftswachstum von fast zwei Prozent vorausgesagt. „Die vier Konjunkturpakte des Landes haben ihre Wirkung gezeigt", meinte die Landesrätin. Jetzt gelte es, das neue Kreditsicherungssystem, das vor allem Klein- und Mittelbetrieben geholfen habe, bis Ende 2011 zu verlängern und auf 100.000 Euro aufzustocken.

Als wesentliche Ziele sprach die Landesrätin die Erreichung des höchsten Wirtschaftswachstums in Ostösterreich, die Sicherung und den Ausbau von Arbeitsplätzen bzw. die nachhaltige Positionierung Niederösterreichs als lebenswerten und attraktiven Wirtschaftsstandort in Europa an. Zudem soll vor allem in den Bereichen Forschung und Entwicklung die Zahl der hochwertigen Arbeitsplätze um 1.000 auf rund 5.000 bis ins Jahr 2015 gesteigert werden. Um diese Vorgaben zu erfüllen werde in die Segmente Innovation und Technologie, Qualifikation, Kooperation, Markterschließung und Nachhaltigkeit investiert.

Die Landesrätin präzisierte, dass weiter zukunftsorientierte Geschäftsfelder und Projekte mit finanziellen Förderungen unterstützt werden, aber auch mit immateriellen Dienstleistungen wie einem Innovationsassistenten. An der „Langen Nacht der Forschung" sollen heuer erstmals alle drei niederösterreichische Technopolstandorte in Wiener Neustadt, Krems und Tulln teilnehmen, kündigte Bohuslav an.

Als Beispiel für eine erfolgreiche Qualifikation für Unternehmer und Prokuristen hob die Landesrätin insbesondere den NÖ Bildungsscheck für Kleinbetriebe hervor. „Gerade in Kleinbetrieben ist es nicht leicht, die laufende Weiterbildung im Geschäftsalltag unterzubringen. Das kostet Zeit und Geld, deshalb wollen wir als Land Niederösterreich den Wirtschaftstreibenden dabei unter die Arme greifen", sagte Bohuslav. In Bezug auf die Erschließung neuer Märkte betonte die Landesrätin die Wichtigkeit, das Engagement heimischer Betriebe in China, Brasilien, und Lateinamerika zu stärken.  

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at.

 

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