22.06.2010 | 14:10

Ehrenzeichenverleihung durch LH Pröll

„Zusammenhalt und Familiensinn in Niederösterreich"

„Diese Feierstunde findet an einem historischen Ort statt, an dem in den letzten Jahren wichtige Entscheidungen für das Bundesland Niederösterreich getroffen wurden", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am heutigen Dienstag, 22. Juni, im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St. Pölten bei der Ehrenzeichenverleihung an verdiente Landsleute. Insgesamt 35 Personen erhielten dabei das „Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich", und an vier Niederösterreicher wurden „Gedenkmedaillen des Landes" verliehen. Das „Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich" wurde dreimal vergeben, sieben Personen erhielten Berufstitel.

„Die heutige Festveranstaltung findet in einer Zeit statt, in der es zum einen Sorgen um Arbeitsplätze gibt und zum anderen tägliche Verwerfungen in der Banken- und Wirtschaftswelt die Menschen verunsichern", betonte Pröll. Gerade deshalb sei es wichtig, im Blick zurück Danke zu sagen und die Chance zu nutzen, aus dieser Kraftquelle mit Optimismus kräftig nach vorne zu gehen, sagte der Landeshauptmann und erinnerte insbesondere an die Unwetter in den letzten Monaten, die deutlich gemacht haben, „wie viel Wertvolles wir in Niederösterreich haben." Dabei habe sich einmal mehr der für das Land typische Familiensinn und Zusammenhalt bewährt.

Es sei keine Selbstverständlichkeit, so Pröll weiter, dass Niederösterreich den wirtschaftlich steileren Weg der letzten Monate gut bewältigt habe. Niederösterreich verzeichne eine sinkende Arbeitslosigkeit und ein prognostiziertes Wirtschaftswachstum von 2 Prozent und liege damit an der Spitze der österreichischen Bundesländer. Entscheidende Grundlage für diese positive Entwicklung seien die vier Konjunkturpakete des Landes und die Arbeitsmarktinitiativen, die ihre Wirkung zeigen. Als wesentliche Punkte sprach der Landeshauptmann den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Schaffung eines grenzüberschreitenden Netzwerkes an, um europäische Forschungs- und Förderungsmöglichkeiten zu nutzen, da Niederösterreich „keinen Euro in Brüssel liegen lassen will." Auch der Weg, die sozial Schwächeren zu unterstützen und am Erfolg des Landes teilhaben zu lassen, werde konsequent fortgesetzt.

In Bezug auf die Forschungsinitiativen des Landes betonte Pröll die Wichtigkeit, die geistigen Potenziale des Landes zu nutzen: Das Land Niederösterreich habe mit der Forschungsachse Krems, Tulln, Klosterneuburg und Wiener Neustadt eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut. Als Beispiel für die Effizienz der niederösterreichischen Landesverwaltung hob der Landeshauptmann insbesondere eine Umfrage hervor, nach der über 90 Prozent der Menschen mit der Landesverwaltung zufrieden und davon überzeugt sind, dass Niederösterreich am richtigen Weg ist.

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