18.06.2010 | 11:20

Europa-Forum Wachau findet heuer zum 15. Mal statt

1995 von LH Pröll und Vizekanzler a. D. Mock begründet

Das Europa-Forum Wachau findet heuer zum 15. Mal statt: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner (Präsidentin des Europa-Forums Wachau), Außenminister Michael Spindelegger
Das Europa-Forum Wachau findet heuer zum 15. Mal statt: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner (Präsidentin des Europa-Forums Wachau), Außenminister Michael Spindelegger© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

1995 von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und dem damaligen Außenminister Dr. Alois Mock begründet, findet das Europa-Forum Wachau auf dem Göttweiger Berg heuer zum 15. Mal statt. Anlässlich dieses Jubiläums zogen am heutigen Freitag, 18. Juni, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Außenminister Michael Spindelegger und Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner, Präsidentin des Europa-Forums Wachau, im Rahmen einer Pressekonferenz Bilanz.

„Einer der Beweggründe für diese Diskussionsplattform war die Begründung einer niederösterreichischen Landesaußenpolitik, weil wir damals verspürt haben, dass die kommenden Jahre und Jahrzehnte außenpolitisch sehr wichtig werden", blickte Landeshauptmann Pröll zurück. Der Landeshauptmann: „In diesen 15 Jahren ist das Europa-Forum Wachau eine fixe europäische Diskussionsform geworden."

Die europäische Dimension habe für das Bundesland Niederösterreich sehr viel Positives gebracht, bilanzierte Pröll. So sei seit 1995 die niederösterreichische Wirtschaftsleistung um 58 Prozent gestiegen, das verfügbare Einkommen der Haushalte sei um 50 Prozent gewachsen, die Betriebsneugründungen seit 1995 sogar um 62 Prozent. Für Niederösterreich sei von Anfang an klar gewesen, dass kein Schilling bzw. Euro in Brüssel liegen bleiben dürfe: „Niederösterreich ist ein Netto-Gewinner." Als herausragende Beispiele nannte Pröll etwa die Therme Laa, das Loisium in Langenlois oder das Moorheilbad Harbach.

Man habe das Europa-Forum Wachau auch immer dazu genutzt, Kontakte zu knüpfen, so der Landeshauptmann weiter: „So ist Niederösterreich auch zur Drehscheibe geworden im Zusammenhang mit der Regionalförderkulisse ab dem Jahr 2014." Mittlerweile 47 Regionen haben sich dabei zusammengefunden, um für die Sicherstellung der Fördermittel ab 2014 zu arbeiten. Anfang Oktober werde in Brüssel ein entsprechendes Positionspapier überreicht, so Pröll.

„Nach 15 Jahren können wir sagen: Das Europa-Forum Wachau ist in erster Linie ein Zukunftsforum und eine Plattform der Begegnung mit vielen besonderen Gästen", stellte Außenminister Michael Spindelegger im Zuge der Pressekonferenz fest. Das vor 15 Jahren aus der Taufe gehobene Europa-Forum Wachau sei „eine Trademark für Niederösterreich" geworden, betonte Spindelegger, der sich seitens des Außenministeriums auch für die Zusammenarbeit mit dem Bundesland Niederösterreich bedankte.

„Es ging uns immer um die Regionen Europas", sagte Landesrätin Mikl-Leitner, „denn gerade die Regionen sind es, die am schnellsten und flexibelsten agieren können und das schafft regionale Identität und Vielfalt in Europa". Das Europa-Forum sei zu einer unverzichtbaren Plattform geworden, um auf die Wichtigkeit der Regionen hinzuweisen: „Das Europa-Forum in Göttweig ist zu einem fixen Bestandteil im politischen Leben Europas geworden."

Das diesjährige Europa-Forum Wachau findet am 26. und 27. Juni im Stift Göttweig statt. Das zentrale Thema der diesjährigen Beratungen lautet „Der Donauraum im neuen Europa - Chancen und Herausforderungen".

 

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
E-Mail: presse@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12163
Fax: 02742/9005-13550
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung
noe_image