31.05.2010 | 09:35

LH Pröll zur „E-Mobilität" in Niederösterreich

Pilotprojekt in der Wachau

Mit der Initiative zur E-Mobilität setzt das Bundesland Niederösterreich einen weiteren wichtigen Schritt für den Klima- und Umweltschutz. Ein Pilotprojekt dazu wurde in der Wachau initiiert. Das Pilotprojekt „E-Mobilität in der Wachau" möchte ermöglichen, die dortigen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten auf einem E-Fahrrad, einem E-Scooter oder einem elektro-getriebenen Segway zu besichtigen.

„Diese Initiative verbindet die Tradition der Region mit modernster Technologie. Ich bin fest davon überzeugt: Alternativen Antrieben gehört die Zukunft! Und dieses Pilotprojekt zeigt, welche Chancen die Elektro-Mobilität bieten kann. Denn Elektro-Mobilität schont das Klima, sichert Arbeitsplätze und sichert vor allem auch die Lebensqualität", sagte dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ".

Ein zentraler Partner für die Elektro-Mobilität in Niederösterreich ist die EVN, die etwa im Rahmen des Pilotprojektes in der Wachau Gratis-Stromtankstellen anbietet. Generaldirektor Dr. Burkhard Hofer ist überzeugt, dass der Elektro-Mobilität die Zukunft gehört: „Die EVN sieht sich als wichtiger Partner bei der dafür notwendigen Infrastruktur."

Das Bundesland Niederösterreich fördert bis zu 20 Prozent der Investitionskosten für Elektrofahrräder, und zwar maximal 300 Euro. Eine tragende Rolle in der Umsetzung der Initiative „e-mobil in Niederösterreich" spielt die Wirtschaftsagentur des Landes, ecoplus. „Auf der Homepage http://www.e-mobil-noe.at/ bekommt man auch Informationen über das Pilotprojekt in der Wachau", berichtet Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki.

„Im Bereich der erneuerbaren Energie nimmt das Land Niederösterreich mit Sicherheit eine Vorreiterrolle ein. Seit vielen Jahren fördern wir den Ausbau von Biomasse, von Fernwärme, von Windkraft und vor allem auch von Sonnenenergie", betonte Landeshauptmann Pröll. Gleichzeitig wolle man aber auch dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken, so der Landeshauptmann: „Deshalb unterstützen wir auch energiesparende Maßnahmen im Wohnbau genauso wie in den Betrieben." Das Ziel des Landes Niederösterreich sei ganz klar, sagte Pröll abschließend: „Bis 2020 wollen wir den Anteil der erneuerbaren Energie von 25 Prozent auf 50 Prozent verdoppeln."

 

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