21.05.2010 | 00:31

NÖ Holzbaupreis zum elften Mal ausgelobt

Sobotka: Baustoff Holz stärkt die regionale Wertschöpfung

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute, 21. Mai, in St. Pölten über den NÖ Holzbaupreis, der heuer bereits zum elften Mal ausgeschrieben wird. Dieser vom Land Niederösterreich und der Arbeitsgemeinschaft „pro Holz" ausgelobte Preis wird in den Kategorien Wohnbau, öffentlicher Bau, Nutzbau, Entwurf sowie Publikumspreis vergeben.

„Der Holzbaupreis ist ein von der Fachwelt hoch geschätzter und renommierter Bewerb", so Sobotka. „Die vielen von einer hochkarätig besetzten Jury ausgezeichneten Objekte stellen mittlerweile eine bemerkenswerte Leistungsschau für Holzbauwerke dar."

Als Beispiele für die Neuheiten beim NÖ Holzbaupreis hob der Landeshauptmann-Stellvertreter insbesondere den Publikumspreis hervor, der Interessierten die Möglichkeit bietet, ihr favorisiertes Objekt über e-Voting zu wählen. Neu sei auch der internationale Studentenwettbewerb, bei dem angehende Architekten und Planer der Technischen Universitäten in Wien, Budapest, Bratislava und Prag ihre Holzbauentwürfe einreichen können. „Dieser Schwerpunkt wurde gesetzt, da bereits in der Ausbildung verstärktes Augenmerk auf den Umgang und die Planung mit Holz gelegt werden soll", erklärte Sobotka. Zudem bestehe auch die Möglichkeit, in einer eigenen Kategorie innovative Entwürfe und Planskizzen einzureichen.

In Bezug auf den Werkstoff Holz betonte Sobotka: „Mittlerweile sind weit über 2.000 Betriebe und fast 50.000 Beschäftigte in Niederösterreich in der Holz- und Forstwirtschaft tätig, wobei die Wertschöpfungskette bei der Verarbeitung von Holz noch mehr ausgeschöpft werden soll." Ziel des NÖ Holzbaupreises sei es, die Wertschöpfung durch Verarbeitung und Vermarktung zu erhöhen und Holzbauten noch beliebter zu machen, um so einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der Kohlendioxidemissionen zu leisten. „Davon profitieren Umwelt, Bauwirtschaft und Menschen gleichermaßen", erinnerte Sobotka.

Abgesehen davon nehmen in Niederösterreich sowohl die Waldfläche als auch der Holzvorrat laufend zu, „es wächst mehr Holz nach als verbraucht wird", so Sobotka. Der Baustoff Holz empfehle sich aber auch durch seine vielseitige Verwendbarkeit und durch neue Verarbeitungstechniken, wodurch ein attraktives Raumklima und ein angenehmes Wohnen möglich werden, sagte der Landeshauptmann-Stellvertreter abschließend.

Der NÖ Holzbaupreis richtet sich an öffentliche und private Bauträger, Wohnbaugenossenschaften, Bauherren, Architekten, Planer, Studenten und Holzbaufirmen. Die Einreichfrist läuft bis Ende Juli.  

Nähere Informationen: Büro Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221 bzw. proHolz Niederösterreich, Telefon 02742/851-19210, http://www.holzbaupreis-noe.at/

 

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