29.04.2010 | 00:28

Ausstellung „Donau. Fluch & Segen" wird am 5. Mai eröffnet

Sobotka: Viele Facetten sollen viele Impulse auslösen

Am kommenden Mittwoch, 5. Mai, werden Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landeshauptmann Josef Pühringer in Ardagger bzw. im Ennshafen die grenzüberschreitende Ausstellung „Donau. Fluch & Segen" eröffnen. Über die Inhalte sowie die Hintergründe zu dieser Ausstellung informierte heute, 29. April, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka an Bord der „MS Stadt Wien" in Tulln. „Diese von den beiden Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich ausgerichtete Ausstellung ist eine besondere Ausstellung, die es thematisch noch nie gegeben hat. Diese Ausstellung hat viele Facetten und soll viele Impulse auslösen", betonte Sobotka.

Diese Ausstellung, die auf eine Idee der stellvertretenden Landeshauptmänner von Niederösterreich und Oberösterreich zurückgeht, soll einerseits - erstmals in Österreich - die Dramatik der Donauhochwässer einst und jetzt, andererseits die Facetten des prosperierenden Lebens mit und an der Donau zeigen: Am Ausstellungsort Ardagger wird offensiv die Thematik der Hochwässer und der Naturveränderungen an der Donau aufgegriffen, am Standort Ennshafen dagegen werden den Veränderungen wirtschaftliche Errungenschaften „wertfrei" gegenübergestellt. So behandelt die Ausstellung im Detail Themen wie den Umgang der Menschen mit Hochwässern, die Donau als Verkehrsweg, die Regulierung des Donaustromes, Energie, Schifffahrtshindernisse oder auch die Nutzung der Donauauen. Zudem gibt es im Rahmen der Ausstellung über ein Dutzend Großveranstaltungen und rund 80 kleinere Begleitaktivitäten; beispielsweise neue Radwege oder eine Hochwasser-Damm-Baustelle in Baumgartenberg. Ein anderes Beispiel ist das Motorgüterschiff „Franz Liszt", das ursprünglich in den Diensten der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft (DDSG) stand, nun aber zu einem Erlebnisschiff umfunktioniert wurde, das besichtigt werden kann und an Hand zahlreicher interaktiver Module die Funktion der Donauschifffahrt und die Lebensweise der Besatzung vor Augen führt.

Die Erwartungen, die an die bis 7. November im Logistikzentrum des oberösterreichischen Ennshafens sowie im historischen Pfarrhof von Ardagger Markt in Niederösterreich stattfindende Ausstellung geknüpft werden, sind zahlreich. Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka nennt hier etwa die Ermöglichung einer nachhaltigen touristischen Entwicklung, ein Kooperieren von Niederösterreich und Oberösterreich sowie die Überwindung der Donau als „Grenze". Zudem will man die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diesen Lebensraum lenken.

Im Ennshafen ist die Ausstellung selbsterklärend aufgebaut. Auf Anfrage ist hier eine Rundgang-Begleitung möglich. Am Standort Ardagger steht ein qualifiziertes Führungsteam zur Verfügung. Dieses bietet zusätzlich zur Ausstellungsführung auch Sonderführungen für Schulklassen nach museumspädagogischen Grundsätzen sowie eine Spezialführung, die vor allem auch die Rolle der Frauen beim Leben an der Donau und mit den Hochwässern aufgreift.

Organisiert wird die Ausstellung vom NÖ Landesarchiv und der Direktion Kultur Oberösterreich. Unterstützung kommt von der Ennshafengesellschaft sowie von der Marktgemeinde Ardagger. Ab 6. Mai ist die Ausstellung „Donau. Fluch & Segen" täglich von 10 bis 18 Uhr zugänglich.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. FH Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at bzw. Telefon 07223/827 77, e-mail ennshafen@donau-ausstellung.at bzw. 07479/6400, e-mail ardagger@donau-ausstellung.at, http://www.donau-ausstellung.at/.

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