22.04.2010 | 00:21

Technopol Wiener Neustadt Drehscheibe für Spitzenforschung

Bohuslav: Wissenszentrum internationaler Dimension

Kürzlich kam es zur Unterzeichnung eines 59 Millionen Euro-Fördervertrags, wodurch das Kompetenzzentrum Tribologie am Technopol Wiener Neustadt in die Spitzenliga der Forschung aufsteigen und das Technopol Wiener Neustadt endgültig zur internationalen Drehscheibe im Themenbereich Tribologie (Reibung und Verschleiß) werden soll. Zudem wird dadurch die Anzahl der MitarbeiterInnen vor Ort von 80 auf 160 verdoppelt. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Kooperation mit der Fachhochschule (FH) Wiener Neustadt eingegangen bzw. wird dort ab Herbst dieses Jahres ein Master-Studiengang für Oberflächen & Tribologie angeboten.

„Dies war der entscheidende Schritt, das bestehende Kompetenzzentrum in das neue ‚COMET\' (Competence Centers for Excellent Technologies)-Förderprogramm als K2-Zentrum ‚X-Tribology\' zu überführen", erklärt Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav im Hinblick auf den nunmehr unterschriebenen Fördervertrag zwischen dem Kompetenzzentrum Tribologie und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Weiters betonte die Landesrätin, dass sich das Technopol Wiener Neustadt mit dem laufenden Ausbau des Forschungszentrums, neuen Kompetenzzentren, der Ansiedlung weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen im Bereich ‚Oberflächen und Tribologie\' sowie mit dem neuen Studienangebot zu einem „Wissenszentrum internationaler Dimension" entwickle.

Besagtes Förderprogramm läuft über einen Zeitraum von zehn Jahren. Das Budget für die ersten fünf Jahre beträgt rund 59 Millionen Euro. Davon stellt der Bund 19,6 Millionen Euro, das Land Niederösterreich 6,2 Millionen Euro zur Verfügung; die Länder Vorarlberg und Wien steuern insgesamt 3,6 Millionen Euro als Förderung bei. Der Rest kommt von Partnern und beteiligten Industrieunternehmen.

Der neue Studiengang, der im Herbst 2010 an der FH starten soll, trägt den Titel „Surface Engineering and Tribology". Es handelt sich dabei um einen österreichweit einzigartigen Studiengang, der in Zusammenarbeit mit mehreren international renommierten Forschungseinrichtungen geplant wurde. Das Studium wurde so gestaltet, dass es auch berufsbegleitend absolviert werden kann. Die am Technopol Wiener Neustadt ansässigen Forschungseinrichtungen bieten laufend auch Dissertationsstellen an, so dass für AbsolventInnen des Masterstudiengangs der Weg zum Doktorat offen steht. Anmeldungen hiezu sind noch möglich, zudem gibt es Unterstützungsmöglichkeiten bei der Studiengebühr (http://www.fhwn.ac.at/).

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Gregor Lohfink, Telefon 02742/9000-19616, e-mail g.lohfink@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/.

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