07.04.2010 | 13:33

Wirtschaftsprognose für Niederösterreich besser als erwartet

Bohuslav: Niederösterreich kann seinen Vorsprung halten

Die aktuelle IHS Wirtschaftsprognose für Niederösterreich fällt positiver aus als erwartet: Aufbauend auf der Stabilisierung der Realwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2009 ist für das Jahr 2010 mit einem Wachstum von 1,8 Prozent zu rechnen. Niederösterreich liegt damit deutlich über dem Bundesschnitt, der für das Jahr 2010 bei 1,3 Prozent liegt. Für das Jahr 2011 wird in Niederösterreich ein Wachstum in der Höhe von 1,9 Prozent erwartet. Österreichweit sollen es im Jahr 2011 nur 1,4 Prozent werden.

Für Landesrätin Dr. Petra Bohuslav ist es jetzt besonders wichtig, möglichst schnell aus dem Konjunkturtal durchzustarten und die Unternehmen bestmöglich zu betreuen. Maßnahmen wie die Bildung des neuen Mechatronikclusters, die breit angelegte Technologieoffensive und gemeinsame Maßnahmen mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der Industriellenvereinigung sollen die Unternehmen unterstützen.

Sehr erfreulich ist auch der Anstieg der Betriebsansiedlungen in Niederösterreich: 30 Ansiedlungs- und Erweiterungsverträge wurden seit Jahresbeginn abgeschlossen. Dadurch konnten schon 750 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert werden. Dass der Wirtschaftsstandort Niederösterreich auf einem guten Weg ist, zeigt auch das neueste Ergebnis des Standort Radars des Management Clubs, der alle österreichischen Bundesländer einem Leistungscheck unterzieht und zeigt, wie erfolgreich die regionalen Volkswirtschaften in Bezug auf Wirtschaftsleistung, Beschäftigung, Wohlstand und Standortkosten sind.

Niederösterreich belegt hier nach Oberösterreich Platz 2 als Top-Standort. Laut Experten bringt das besondere Eingehen der Verwaltung auf die Probleme der Wirtschaftstreibenden dem Land diese gute Platzierung. Beim Teilbereich „Wissen", der sich aus der Bewertung für den Forschungsstandort, der Weiterbildung und dem Fachkräftepotenzial zusammensetzt, erreicht Niederösterreich den 1. Platz unter den neun Bundesländern.

„Jetzt geht es darum, auch weiterhin gemeinsam mit der Wirtschaft an einem Strang zu ziehen, damit Niederösterreich seinen kleinen Wachstumsvorsprung halten oder sogar weiter ausbauen kann. Unser Ziel kann es nur sein, die leichte Entspannung in der Konjunkturentwicklung auf den Arbeitsmarkt zu übertragen", so die Landesrätin  abschließend. 

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at.

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