25.02.2010 | 09:39

Ausstellung zum 70-jährigen Bildhauerjubiläum von Hans Freilinger

Pröll: Wegbereiter für internationales Ansehen Niederösterreichs

„70 Jahre kreative Arbeit in- und außerhalb Niederösterreichs und den konsequenten Weg eines im Inneren unruhigen Geistes, der mit unglaublicher Schaffenskraft ausgestattet ist", würdigte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern, 24. Februar, bei der Eröffnung einer Ausstellung zum 85. Geburtstag bzw. 70-jährigen Bildhauerjubiläum von Prof. Hans Freilinger in der Galerie am Hohen Markt in Krems.

Der Doyen der Kremser Künstlerszene wurde 1925 in St. Martin im Innkreis in Oberösterreich geboren, begann 1940 mit der Bildhauerei, beendete 1960 sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, übersiedelte 1961 nach Niederösterreich, lebt seit 1964 in Krems und gründete hier 1967 die Galerie am Hohen Markt.

„Prof. Freilinger hat bei uns eine neue Heimat gefunden, ist mittlerweile tief mit Niederösterreich und seiner Geschichte verbunden", erinnerte der Landeshauptmann insbesondere an die Büste von Leopold Figl am Hohen Markt in Krems. „Hans Freilinger ist der Vorreiter einer kulturellen Bewegung und so ein Wegbereiter für das internationale Ansehen des Landes", so Pröll. Mittlerweile seien in den letzten Jahren und Jahrzehnten viele Künstler seinem Beispiel gefolgt, hätten sich in Niederösterreich niedergelassen und damit das kulturelle Profil des Landes geprägt.

„Prof. Freilinger verfügt nicht nur über besondere Sensibilität im Wahrnehmen der Welt und den Mut, seine Grundsätze zu vertreten und dabei gleichzeitig auch andere Meinungen gelten zu lassen, sondern ist auch in der Lage, Freude an Kultur überspringen zu lassen", betonte der Landeshauptmann.

Die Ausstellung in der Galerie am Hohen Markt umfasst die Jahre 1941 bis 2009, präsentiert daraus einen Ausschnitt von rund 30 Skulpturen und Büsten, die laufend ausgetauscht werden, um das gesamte Spektrum annähernd abzudecken, sowie eine Fotodokumentation der großen, stationären Arbeiten im öffentlichen Raum. Geprägt sind seine Arbeiten, die vor allem im sakralen Bereich einem traditionellen Stil verpflichtet sind, von der Darstellung des Menschen im Spannungsfeld zwischen dem stolzen und dem leidenden Wesen.

Ausstellungsdauer: bis 13. März; Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 14 bis 19 Uhr sowie nach telefonischer Voranmeldung unter 02732/726 31. Im Anschluss wird die Ausstellung in Ried im Innkreis in Oberösterreich gezeigt.

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