22.01.2010 | 11:56

Land verdoppelt Förderung für „Umfassenden Gebäudeschutz"

Sobotka: Einbruch darf sich in Niederösterreich nicht lohnen

In St. Pölten informierte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute, 22. Jänner, über die Ergebnisse und Erfolge der Aktion „Sicheres Wohnen" im Jahr 2009 und kündigte weitere Maßnahmen im Rahmen dieser Aktion an.

„Sicherheit schafft Lebensqualität. Niederösterreich hat daher in diesem Zusammenhang viele Aktionen und Maßnahmen unternommen. Einbruch darf sich in Niederösterreich nicht lohnen, wir wollen punkto Sicherheit erster Vorkämpfer sein", hielt Sobotka fest und gab bekannt, dass es für den umfassenden mechanischen Schutz künftig die doppelte Förderung geben werde. So würden allen NiederösterreicherInnen, die Sicherheitstüren und -fenster mit mindestens Sicherheitsklasse 2 verbauen, künftig bzw. rückwirkend ab 1. Jänner 2010 bis zu 4.000 Euro - als nicht rückzahlbarer Zuschuss über 30 Prozent - zur Verfügung stehen. Da gleichzeitig auch die anderen Förderungen wie Alarmanlagen und Videoüberwachungen aufrecht bleiben, könne - so Sobotka - durch die Aktion „Sicheres Wohnen" in Hinkunft ein maximaler Gesamtzuschuss von 6.500 Euro gewährt werden.

Abgesehen von dieser Erhöhung der Förderung soll ab März dieses Jahres auch eine Kampagne zum Thema „Sicheres Wohnen" gestartet werden. Selbige soll sich auf jene zehn Bezirke Niederösterreichs konzentrieren, die von Einbrüchen besonders betroffen sind; beispielsweise auf Wien-Umgebung, Korneuburg, Baden und Mödling oder auch Wiener Neustadt. Mittels dieser Kampagne soll Aufklärungsarbeit geleistet und sollen die Förderungen des Landes entsprechend vorgestellt werden. In der Folge will man auf diese Weise aber auch Gemeinden in Fragen der Siedlungsentwicklung beraten.

Zu guter Letzt ging Sobotka noch auf die Entwicklung der Aktion „Sicheres Wohnen" ein und präsentierte die neuesten Zahlen bzw. die Bilanz des Jahres 2009: Die Aktion läuft seit Jänner 2006. Gab es im ersten Jahr ihres Bestehens noch „lediglich" 2.600 Förderanträge, so wurden 2009 bereits 7.631 Anträge gestellt, was einer Verdreifachung bzw. einer Steigerung der Nachfrage um 293 Prozent entspricht. Es wurden somit über 5,7 Millionen Euro an Zuschüssen an die BürgerInnen ausbezahlt und ein Investitionsvolumen in Höhe von 20 Millionen Euro ausgelöst. „Diese Zahlen zeigen, dass die Aktion von den Menschen gewollt und angenommen wird und es sich um eine zielführende Maßnahme handelt", so Sobotka. Insgesamt haben bereits über 24.000 Haushalte im Land ihr Eigentum in diesem Sinne aufgerüstet.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Sobotka, Hermann Muhr, Telefon 02742/9005-12221, e-mail hermann.muhr@noel.gv.at.

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