18.01.2010 | 09:10

Kulturhaus, Volksschule und Parkanlage in Prellenkirchen eröffnet

Pröll: „Die Liebe zur Heimat kann Berge versetzen"

„Die Erweiterung des Kulturhauses, die Renovierung der Volksschule und die Neugestaltung der Parkanlage sind drei Ereignisse, die im Geschichtsbuch der Gemeinde ihren Platz finden werden", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Samstag, 16. Jänner, bei der Eröffnungsfeier in Prellenkirchen (Bezirk Bruck an der Leitha). Zur Zeit des Eisernen Vorhanges sei es sehr schwierig gewesen, sich in der Grenzregion zu behaupten. „Je extremer und schwerer die Situation ist, desto größer wird die Liebe zur Heimat", zeigte sich Pröll überzeugt und hob auch das Zusammengehörigkeitsgefühl hervor. Gerade in Niederösterreich sei es wichtig, innezuhalten und nachzudenken, aus welch schwieriger Situation heraus sich das Land so erfolgreich entwickelt habe. Die Spitzenposition des Landes im Vergleich mit den anderen Bundesländern sei auf die Leistung der Bevölkerung zurückzuführen, verwies Pröll dabei insbesondere auf Kaufkraft und Einkommenshöhe.

„Vor einem Jahr waren wir nicht sehr optimistisch, was die wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung betrifft", meinte der Landeshauptmann und führte das mittlerweile höher prognostizierte Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent an. Auch die Landesausstellung „Erobern und Entdecken" für das Jahr 2011 in der Region Auland Carnuntum bringe einmalige Perspektiven für Prellenkirchen. Alle bisherigen Landesausstellungen haben eine nachhaltige Wirkung ausgelöst, wobei mit einem Kulturereignis ein regionalpolitischer Effekt ermöglicht wird.

Zum ersten Platz der Gemeinde Prellenkirchen beim Projektwettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung zeigte sich der Landeshauptmann stolz darauf, dass Prellenkirchen das Bundesland Niederösterreich beim internationalen Dorferneuerungsbewerb 2010 in Südtirol vertritt. Weiters solle die Bevölkerung, wie auch bei der NÖ Dorferneuerung üblich, selbst Hand anlegen und dadurch verantworten und gestalten. „Schließlich kann die Liebe zur Heimat Berge versetzen", so Pröll.

„Die Menschen müssen auch in Zukunft die Gemeinschaft pflegen, wozu auch das erweiterte Kulturhaus dient", sagte der Landeshauptmann. In unserer von Technik geprägten Zeit komme die Kommunikation von Mensch zu Mensch oft zu kurz. Jeder habe die Verpflichtung, sich für die Gemeinschaft und die Anderen einzubringen.

Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an den Landeshauptmann bezeichnete er als Beweis für die gelungene Partnerschaft zwischen Gemeinde und Land und als Symbol der Freundschaft.

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