07.01.2010 | 09:29

68 Millionen Euro für den Technologiestandort Niederösterreich

Bohuslav: Wirtschaftsstandort mit innovativer Spitzentechnologie

„Niederösterreich hat sich seit der im Jahr 2000 gestarteten Technologieoffensive als moderner Wirtschaftsstandort mit innovativer Spitzentechnologie positioniert. Die angesiedelten Hightech-Betriebe und die Forschungseinrichtungen haben sich über die Grenzen Niederösterreichs hinaus einen Namen gemacht", betonte kürzlich Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav im Hinblick auf den Technologiestandort Niederösterreich.

In der Tat hat das Land in den vergangenen zehn Jahren rund 68 Millionen Euro in die Infrastruktur an den drei Technopolen Wiener Neustadt, Krems und Tulln sowie in das Technologiezentrum Wieselburg-Land investiert. Einen wichtigen Baustein stellt dabei das 2004 begonnene Technopolprogramm dar, das seit seinem Start 62 Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von rund 30 Millionen Euro initiiert und umgesetzt hat.

So wurden etwa im Herbst des Vorjahres zwei „COMET"-Anträge genehmigt: das K2-Zentrum „XTribology", das auf internationaler Ebene grundlegendes Wissen über Tribologie erarbeiten wird, und das K1-Zentrum „Austrian Center for Medical Innovation and Technology - ACMIT", das sich mit der Entwicklung der nächsten Generation von chirurgischen Geräten und Medizinrobotern beschäftigen wird. Weiters wird zurzeit das Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt um rund 4.000 Quadratmeter an vermietbaren Labor- und Büroflächen erweitert. Dieser Zubau soll bis Mitte 2010 abgeschlossen sein und Platz für 150 zusätzliche WissenschafterInnen bieten; derzeit arbeiten rund 350 hoch qualifizierte MitarbeiterInnen an den Forschungseinrichtungen des Technopol Wiener Neustadt. Insgesamt wurden an diesem Standort, der sich den Themenfeldern Oberflächen, Materialien, Sensorik, Verfahrens- und Prozesstechnologie sowie Medizintechnik widmet, 31,6 Millionen Euro in die als Basis für Spitzenforschung unerlässliche Infrastruktur investiert.

Am Technopol Tulln wurde - infolge Platzbedarfs - das Technologiezentrum um ein zweistöckiges Gebäude inklusive Verbindungsbrücke im ersten und zweiten Geschoss erweitert. In diesem Zubau stehen den Forschungseinrichtungen und Unternehmen nun 2.700 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Kernthemen am Technologiezentrum Tulln sind die moderne Bioanalytik, Umwelttechnik, Pflanzenzüchtung und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe.

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9000-19616, e-mail e.blumenthal@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/.

 

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