26.11.2009 | 16:42

Brückenschluss an der Donaubrücke Traismauer

LH Pröll: „Meilenstein im Ausbau des NÖ Straßennetzes"

Rund zwei Jahre nach der Grundsteinlegung konnte heute, 26. November, der Brückenschluss an der Donaubrücke Traismauer vollzogen werden. Damit ist es erstmals möglich, die Donaubrücke über die gesamte Länge zu begehen. Zuvor nahmen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bundesministerin Doris Bures und DI Alois Schedl, Vorstandsdirektor der Asfinag, zu diesem Projekt Stellung.

„Dieser Brückenschluss ist ein Meilenstein im Ausbau des niederösterreichischen Straßennetzes", betonte Landeshauptmann Pröll. Das 170-Millionen-Euro-Projekt bringe eine „unglaubliche Aufwertung des gesamten Straßennetzes in der Zentralregion" und es sei dadurch möglich, „die Mobilität weiter auszubauen, die Lebensqualität zu optimieren und die Standortqualität aufzuwerten".

Der Ring um Wien, in dem die Donaubrücke ein „zentraler Bestandteil" sei, mache „gute Fortschritte", so Pröll. Der Landeshauptmann verwies auch auf die Tatsache, dass durch die Donaubrücke eine Verkürzung der Fahrtstrecke von rund 13,5 Kilometern möglich sei: „Bei 10.000 Fahrzeugen weniger bringt dies 135.000 gefahrene Kilometer weniger", betonte Pröll damit auch den umweltpolitischen Effekt. Nicht zuletzt sei eine „leistungsfähige Verkehrsachse", wie sie durch diese Brücke entstehe, auch ein „wesentlicher betriebswirtschaftlicher Faktor für Unternehmen".

Alleine heuer würden in Niederösterreich rund 420 Millionen Euro in das hochrangige Straßennetz investiert, bis 2014 würden es rund zwei Milliarden Euro sein, informierte Bundesministerin Bures. Dies seien, so wie die Donaubrücke Traismauer, „wichtige und richtige Investitionen", betonte sie: „Mit diesen Investitionen wollen wir auch die Wirtschaft ankurbeln."

„Hinsichtlich Baufortschritt und Kosten liegen wir genau im Plan", berichtete Vorstandsdirektor Schedl.

Die Verkehrsfreigabe der Donaubrücke Traismauer ist für November 2010 geplant. Die Trasse des insgesamt 6,6 Kilometer langen Projektes schwenkt im Bereich zwischen Wagram ob der Traisen und Hollenburg von der bestehenden S 33 Kremser Schnellstraße ab und quert anschließend im rechten Winkel die Donau. Im weiteren Verlauf führt die Trasse an Donaudorf vorbei und bindet nach der Querung des Kampflusses zwischen Grunddorf und Jettsdorf an die S 5 Stockerauer Schnellstraße an.

Als Fahrbahnquerschnitt werden zwei getrennte Richtungsfahrbahnen mit baulicher Mitteltrennung (Betonleitwand) errichtet. Jede der beiden 12,5 Meter breiten Richtungsfahrbahnen besteht aus zwei Fahrstreifen und einem Abstellstreifen. Entlang der Gesamttrasse werden insgesamt 24 Brückenobjekte hergestellt, wobei die Donaubrücke einschließlich der beiden unmittelbar anschließenden Vorlandbrücken mit einer Gesamtlänge von rund 1,1 Kilometern das Herzstück der neuen Trasse darstellt.

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