18.11.2009 | 00:44

Eybl Austria: Neuer Maschinenpark am Standort Krems

Bohuslav: Leitbetrieb für die Region, der viele Arbeitsplätze sichert

Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, die Kremser Bürgermeisterin Ingeborg Rinke und Karl-Heinz Bierenbreier, Aufsichtsratsvorsitzender von Eybl Austria, präsentierten heute, 18. November, bei einem Pressegespräch den neuen Kettwirk-Maschinenpark am Produktionsstandort der Firma Eybl in Krems.

„Die internationale Wirtschaftskrise, die mittlerweile länger als ein Jahr dauert und weltweit neue Herausforderungen mit sich bringt, ist auch an Niederösterreich nicht spurlos vorbei gegangen", meinte Bohuslav, die auch betonte: „Niederösterreich ist von den Auswirkungen der internationalen Turbulenzen aber nur punktuell betroffen und hat bereits früh die richtigen Maßnahmen und Konjunkturpakete umgesetzt." Die Produktionsstandorte von Eybl Austria in Krems und Gmünd seien Paradebeispiele dafür, wie das Land mitgeholfen habe, individuelle Lösungen im Sinne der Wirtschaft und der Arbeitsplatzsicherung umzusetzen.

„Eybl Austria ist ein wichtiger Leitbetrieb für die Region, der fast 400 Arbeitsplätze in den Produktionsstandorten Krems und Gmünd absichert, aber auch ein wichtiger Partner für die rund 1.000 Zulieferbetriebe in der gesamten Region", sagte Bohuslav. Die Prevent-Gruppe, die am 1. Juni 2009 die Eybl Gesellschaften übernommen hat, habe frisches Kapital und neue Ideen in die Produktionsstandorte in Krems und Gmünd eingebracht. „Die Firma Eybl hat eine lange Geschichte und ist ein wichtiger Wegbegleiter der Stadt Krems", betonte Rinke.

Neben Stricken und Weben ist „Kettwirken" ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Textilien. „Der Ausbau der Technologie Kettwirken bedeutet eine Erweiterung der textiltechnischen Kompetenz an den niederösterreichischen Standorten. Diese Investition von rund 2 Millionen Euro trägt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei", erklärte Bierenbreier. „Zudem können bestehende Arbeitsplätze abgesichert und neue für die Zukunft geschaffen werden."

Mit Kettwirkmaschinen lassen sich besonders elastische Textilien erzeugen, die sich durch ein geringes Flächengewicht und durch eine hohe Formstabilität auszeichnen. Durch Umbauarbeiten in der Produktionshalle wurde ausreichend Platz für 16 Kettwirk-Maschinen geschaffen. Für das Jahr 2010 ist eine Produktion von zwei Millionen Laufmetern Kettwirkware geplant, das sind rund 20 Prozent der gesamten geplanten Produktionsmenge. Eybl Austria ist seit Jahrzehnten auf die Entwicklung und Herstellung von Textilien für die Innenausstattung im Automotive-Bereich spezialisiert.

Nähere Informationen: Büro LR Dr. Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026.

 

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