05.11.2009 | 09:04

„Lange Nacht der Forschung"

Zehn Standorte mit 80 Stationen im Raum Krems/Tulln

Kommenden Samstag, 7. November, startet um 16.29 Uhr - dem Zeitpunkt des Sonnenuntergangs - auch in Niederösterreich bzw. konkret in Krems und Tulln die „Lange Nacht der Forschung 2009". In diesem Rahmen präsentieren sich in Österreichs größtem Bundesland an zehn Standorten insgesamt 80 Stationen, wobei das Spektrum Universitäten, öffentliche Forschungseinrichtungen sowie private Forschungsinstitutionen abdeckt.

Bei den besagten zehn Standorten handelt es sich zunächst um den Campus Krems, an dem mit 44 einzelnen Stationen der Großteil der 80 Stationen zu finden ist; im dortigen Auditorium Maximum wird Landesrätin Dr. Petra Bohuslav um 16.29 Uhr auch die Eröffnung der Veranstaltung vornehmen. Weitere Standorte des Forschungs-Events sind auf niederösterreichischem Boden die Gozzoburg mit vier, das RIZ Nord - Regionales Innovationszentrum Krems mit sechs, die Fachhochschule Wiener Neustadt Standort Tulln mit sieben, die Dynea Austria GmbH mit drei, die IFA-Tulln mit vier und das Technologiezentrum Tulln mit neun Stationen. Die Eybl Austria GmbH, die Agrana Bioethanol GmbH sowie die Landwirtschaftliche Fachschule Tulln bieten jeweils eine Station.

Themen, die an diesen Stationen behandelt werden, bzw. Fragen, denen hier auf den Grund gegangen wird, sind unter anderem „Wie wird die Nacht zum Tag?", „Wie werden Knorpelzellen fit?", „Was ist Nahrungsmittelunverträglichkeit?", „Wie kommt Buddha nach Krems?", „Sind Stammzellen unser maßgeschneidertes Ersatzteillager?", „Wie schaut ein Armaturenbrett von innen aus?" oder auch „Warum kann man Lebensmitteln aus Niederösterreich vertrauen?".

Dementsprechend stellt die „Lange Nacht der Forschung" die vielfältigen Betätigungsfelder der Wissenschaft vor und lässt Forschung auf diese Weise zum Breitensport werden. In zahlreichen Experimenten, Vorträgen und Workshops wird den BesucherInnen gezeigt, was Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen tagtäglich leisten, wobei Vieles, was hier beobachtet und getestet werden kann, normalerweise nicht öffentlich zugänglich ist. Für Kinder und Jugendliche wird an mehreren Stationen ein Sonderprogramm angeboten.

Österreichweit laden im Rahmen dieser dritten „Langen Nacht der Forschung" Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen an 99 Standorten zu insgesamt 570 Stationen ein. Mit dieser Anzahl an Austragungsstädten, Standorten und Stationen sorgt die diesjährige „Lange Nacht der Forschung" für neue Rekorde: Gegenüber dem Vorjahr konnte die Anzahl der teilnehmenden Stationen um rund ein Drittel gesteigert werden - von 375 auf 570. Die Universitäten beteiligen sich mit 216 Stationen, die Fachhochschulen mit 88. 55 Stationen kommen aus dem Bereich der Klein- und Mittelbetriebe und 61 aus der Industrie, während sich die öffentlichen Forschungseinrichtungen mit 150 Stationen engagieren. Neben den niederösterreichischen Standorten Krems bzw. Tulln finden sich „Lange Nacht der Forschung"-Standorte auch in Wien, Dornbirn, Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg.

Der Eintritt zu dieser speziellen „Langen Nacht" ist ebenso kostenlos wie ein Shuttle-Service, das zwischen den einzelnen Stationen verkehrt. Für den Überblick über das Angebot der Forschungsnacht sorgt das Programm-Magazin, das an allen Stationen aufliegt. Alle Details sind allerdings auch im Internet unter http://www.langenachtderforschung.at/ zu finden.

Nähere Informationen: Paul Glück, Telefon 0699/150 500 10, e-mail pg@brainiacs.at bzw. Doris Wollner bsc, Telefon 0699/150 500 15, e-mail d.wollner@brainiacs.at.

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