19.10.2009 | 11:53

LR Heuras zur Gewaltprävention in Niederösterreich

„Mit Musik bestimmte Themen den Jugendlichen näher bringen"

In St. Pölten informierte Landesrat Mag. Johann Heuras heute, 19. Oktober, über Gewaltprävention in Niederösterreich und das neue Schul-Projekt „KlassikKlassik". „Die Idee des Projektes ist es, klassische Musik mit modernen Musikstücken zusammenzuführen, um dabei die Jugendlichen mit bestimmten Themen besser zu erreichen", sagte Heuras, der auch betonte: „Durch die Koppelung der Musik mit verschiedenen Projekten werden die Musikstücke in einen Gesamtkontext gestellt, der die Schüler erkennen lässt, was die Komponisten mit ihrer Musik transportieren wollen. Bereits im Vorfeld des Konzertes werden in den Schulen zahlreiche Arbeitsaufgaben zum Thema Gewalt, Krieg und Frieden, Leben und Tod sowie Drogenmissbauch diskutiert."

„Musik über den Zustand der Welt" nennt sich das Programm, das die Ensembles „orpheus2" und „konz.art" in einer multimedialen Aufführung auf die Bühne bringen. Bei den Konzerten werden von der Gruppe „orpheus2" Pop- und Rockklassiker aus verschiedenen Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts interpretiert, unter anderem „I\'m on fire" von Bruce Springsteen und „Mother" von Pink Floyd. Daneben spielt das Ensemble „konz.art" Klassiker von Benjamin Britten, Joseph Haydn und Johann Sebastian Bach. Begleitet wird die Musik von kurzen Einführungen in die Themen des Projektes. Parallel dazu gibt es eine Projektion von Bildern im Hintergrund, die das Konzert begleiten. „KlassikKlassik" gastiert heute, Montag, 19. Oktober, ab 19 Uhr im Vereinshaus in Horn. Weitere Veranstaltungen gibt es morgen, Dienstag, 20. Oktober, im Vereinshaus in Horn, am Mittwoch, 21. Oktober, in der Bettfedernfabrik in Oberwaltersdorf und am Donnerstag, 22. Oktober, in der Jahnturnhalle in St. Pölten, jeweils um 9 Uhr und 10.45 Uhr.

Zur Gewaltprävention in Niederösterreich meinte Heuras: „Die NÖ Jugendstudie belegt, dass die Jugendlichen öfters mit Gewalt konfrontiert sind. Die Jugend ist heute viel mehr Gefahren ausgesetzt als in der Vergangenheit." In diesem Zusammenhang habe die Fachstelle für Gewaltprävention beim Amt der NÖ Landesregierung in allen Landesvierteln Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer angeboten, die in kürzester Zeit ausgebucht waren.

„Die Fachstelle für Gewaltprävention nimmt eine Vermittlerposition ein", sagte Mag. Henriette Höfner, Leiterin der Fachstelle für Gewaltprävention. Aufgabe sei es, Anbieter und Nachfrage im Bereich der Gewaltprävention zusammen zu führen. Im Zusammenhang mit der Funktion als Clearingstelle habe das Land Niederösterreich unter der Telefonnummer 02742/9005-9050 eine eigene Hotline eingerichtet.

Nähere Informationen: http://www.klassikklassik.at/, http://www.gewaltpraevention-noe.at/

 

 

 

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