15.10.2009 | 11:14

NÖ Tage der offenen Ateliers am 17./18. Oktober

835 Künstler öffnen ihre Ateliers, Galerien und Werkstätten

Bei den NÖ Tagen der offenen Ateliers öffnen am Samstag, 17., und Sonntag, 18. Oktober, insgesamt 835 bildende Kunstschaffende und KunsthandwerkerInnen aus ganz Niederösterreich auf Initiative der Kulturvernetzung NÖ ihre Ausstellungsräume und Werkstätten, um Einblicke in ihr aktuelles Schaffen zu geben. Auf einer vielfältigen Entdeckungsreise wird damit Gelegenheit geboten, unmittelbar mit Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen, Einblick in ihre Arbeitsweise zu gewinnen und den eigenen kreativen Fähigkeiten auf die Sprünge zu helfen.

Zum Mitmachen entschlossen haben sich mit 559 Ateliers, 179 Galerien und 97 Kunsthandwerksstätten rund 100 TeilnehmerInnen mehr als in den letzten Jahren. Im Vorjahr nahmen 723 Kunstschaffende teil, über 50.000 BesucherInnen wurden registriert. Mit diesem Ergebnis freute man sich über eine ebenso große Beachtung wie schon 2007. In den vergangenen sechs Jahren besuchten insgesamt rund 200.000 Kunstinteressierte die NÖ Tage der offenen Ateliers.

„Die NÖ Tage der offenen Ateliers sind zu einem Fixpunkt in Niederösterreichs Kulturkalender geworden. Die beachtliche Anzahl der Mitwirkenden dokumentiert die Fülle und Vitalität der niederösterreichischen Kunstszene. Mit ihrer Arbeit leisten die bildenden und angewandten Kunstschaffenden einen unschätzbar wertvollen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen in unserem großen Bundesland", freut sich auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll über die kontinuierlich wachsende Akzeptanz dieses Kunstprojekts.

Zusätzlich zu den klassischen Disziplinen wie Aquarell-, Öl- und Acrylmalerei, Grafik, Druckkunst, Fotografie, Textil-, Möbel- und Schmuckdesign gibt es bei den NÖ Tagen der offenen Ateliers auch Raritäten wie Ikonenmalerei, Grußkarten aus Pergamentpapier, Schützenscheiben, Kloster-Produkte, Kunstflohmärkte, handgefertigte Holztaschen, Buchbinder-Arbeiten, Objekte aus Schwemmholz, Porzellanpuppen, historische Kaffeemalerei, die Herstellung von Pfeifen oder Vintage-Schuhdesign zu bewundern.

Auch für Kinder gibt es ein breit gefächertes und spannendes Angebot, das vor allem zum Mitmachen einlädt, sei es bei speziellen Führungen, beim Kindertöpfern, Kerzen färben, Puppentheater oder bei einem Mineralienquiz. Im Ostarrichi-Kulturhof in Neuhofen an der Ybbs können die jungen Museumsbesucher etwa Kronen basteln, Geschichtsdetektive spielen oder unter dem Motto „Spiele Kaiser" selbst handwerklich tätig werden und ein Wachssiegel herstellen, wie es vor mehr als 1.000 Jahren bei der Ostarrichi-Urkunde gebräuchlich war.

Zusätzlich bietet die Kulturvernetzung NÖ die Möglichkeit, an einer geführten Ateliertour mit Mag. Carl Aigner, Direktor des NÖ Landesmuseums, im Mostviertel teilzunehmen. Besucht werden dabei das Atelier des Bildhauers Johannes Domenig in Wolfsbach, eine Ausstellung von Leopold Kogler im Schloss St. Peter in der Au, das Amstettner Atelier von Judith Brandstötter sowie die Galerie Schau-ST.A.LL in Amstetten mit einer Ausstellung und Malaktion von Angela Dorrer.

Bei der Orientierung und Routenplanung hilft eine Programmbroschüre mit einer detaillierten Übersichtskarte und Informationen über sämtliche TeilnehmerInnen. Zusätzlich gekennzeichnet wurden jene Orte, in denen man nach dem Kunstgenuss in Gaststätten der NÖ Wirtshauskultur einkehren kann.

Nähere Informationen und die Gratis-Broschüre bei der Kulturvernetzung NÖ unter 02572/20 250, e-mail office@kulturvernetzung.at und http://www.kulturvernetzung.at/. Die Website erlaubt auch mittels mehrerer Suchfunktionen gezielte Abfragen nach Künstlern, Regionen, Sparten, Specials bzw. Programmschwerpunkten.

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