12.10.2009 | 08:59

Verkehrsfreigabe für den Knoten Hoheneich durch LH Pröll

„Verkehrssicherheit sowie Impulse für Standort und Wirtschaft"

Am vergangenen Samstag, 10. Oktober, erfolgte die feierliche Verkehrsfreigabe des Knoten Hoheneich im Zuge der Landesstraße B 41 durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Es seien vor allem drei Zielsetzungen, die mit diesem Projekt verbunden seien, betonte der Landeshauptmann in seiner Festrede: „Die Steigerung der Verkehrssicherheit, Impulse für die Standortqualität sowie Impulse für die Wirtschaft in der Region".

In den vergangenen Jahren sei in Niederösterreich ein deutlicher Rückgang in der Unfallstatistik zu verzeichnen, berichtete der Landeshauptmann: „Unsere Bemühungen tragen Früchte." Im Sinne der Standortqualität sei Mobilität „unabdingbar" verwies Pröll etwa auf das Beispiel der in Hoheneich angesiedelten Firma Backhausen, der der Landeshauptmann zum 160-jährigen Jubiläum gratulierte. 3,8 Millionen Euro seien in das Straßenprojekt investiert worden, und „damit auch in die Wirtschaft der Region und die Arbeitsplätze in der Region", so Pröll.

Auf den wirtschaftlichen Effekt für die Region wies auch der NÖ Straßenbaudirektor DI Rudolf Gruber in seinen Worten hin. Vermessung, Planung und Bauausführung seien durch Unternehmen der Region erfolgt und das sichere auch Arbeitsplätze, so Gruber.

Der nunmehr für den Verkehr frei gegebene Straßenabschnitt der Landesstraße B 41 stellt die Hauptverkehrsroute für den Wirtschafts-und Pendlerverkehr zwischen Schrems und Gmünd dar. In den letzten Jahren kam es zu einer ständigen Steigerung des Verkehrsaufkommens, inzwischen wird der Bereich von rund 12.000 Fahrzeugen am Tag frequentiert.

Zur Steigerung der Verkehrssicherheit hat sich das Land Niederösterreich gemeinsam mit der Marktgemeinde Hoheneich entschlossen, diesen Kreuzungsbereich in einen niveaufreien Knoten umzubauen und das untergeordnete Straßennetz über Aus- und Abfahrtsrampen an die Landesstraße B 41 anzubinden.

Die rund 800 Meter lange Umbaumaßnahme beginnt im Bereich der bestehenden Braunaubachbrücke rund 300 Meter nordöstlich der Kreuzung B 41/L 8205. Für die Niveaufreimachung des Knoten Hoheneich war es notwendig, das Niveau der Landesstraße B 41 um rund 1,8 Meter von der Braunaubachbrücke bis zum Kreuzungspunkt mit der Landesstraße 8205 anzuheben. Weiters war es erforderlich, die Landesstraße 8205 im Bereich der Kreuzung B 41 mit einem Brückenobjekt zu unterführen. Die Fahrbahn der B 41 wurde entsprechend den Verkehrserfordernissen mit einer Breite von 14 Metern ausgeführt. Für Fußgeher wurde aus Hoheneich in Richtung des Gewerbegebietes ein durchgehender Fußweg errichtet.

Die Bauzeit betrug 16 Monate, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro, wobei rund 3,4 Millionen Euro durch das Land Niederösterreich und 400.000 Euro durch die Marktgemeinde Hoheneich getragen werden.

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