28.08.2009 | 09:44

Kleinregionales Rahmenkonzept der „ARGE Kleinregion" Ebreichsdorf

Fünf Gemeinden schmieden Zukunftspläne

Die Gemeinden Ebreichsdorf, Mitterndorf, Pottendorf, Reisenberg und Seibersdorf schmieden gemeinsam Zukunftspläne. Dazu wurde im Vorjahr die „ARGE Kleinregion Ebreichsdorf" gegründet.

28 GemeindevertreterInnen aus der Kleinregion trafen sich vor kurzem in Mitterndorf, um sich über den aktuellen Planungsstand des Kleinregionalen Rahmenkonzeptes zu informieren. Die Ergebnisse sind das Resultat von Workshops und Gesprächen der Kleinregionsakteure, in denen die Zukunftspläne der Regionen intensiv definiert wurden.

Vor allem das Thema Verkehr und Erreichbarkeit kristallisierte sich dabei als Schwerpunkt heraus. Eine erste gemeinsame Maßnahme, die Installierung eines Anrufsammeltaxis für die gesamte Region, wird bald verwirklicht. Neben dem Verkehr wurden auch die Bereiche Siedlungserweiterung, Naherholung, Energie und Wirtschaft diskutiert und in Form eines Ziel- und Maßnahmenkataloges festgehalten. Ziele, Visionen, Erwartungen und die Themenfelder wurden bereits in Arbeitsgruppen erörtert und zusammengefasst, zur Zeit wird das Ergebnis im Kleinregionalen Rahmenkonzept festgehalten. Das vom Amt der NÖ Landesregierung/Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik geförderte und durch das Regionalmanagement NÖ unterstützte Konzept soll im Herbst den Gemeinderäten der einzelnen Gemeinden zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Das Kleinregionale Rahmenkonzept ist ein Dokument, mit dem Gemeinden einer Kleinregion ihre Entwicklungsvorstellungen aufeinander abstimmen. Im nächsten Schritt müssen diese Vorstellungen im Zuge der örtlichen Raumordnung umgesetzt werden. Das Kleinregionale Rahmenkonzept soll vor allem eine Optimierung der Raumstruktur unter Berücksichtigung der spezifischen Standortqualitäten und der naturräumlichen, wirtschaftlichen Potenziale einer Kleinregion erreichen.

Weiters sollen Schwerpunkte für die künftige Entwicklung gesetzt und räumlich zugeordnet werden. Das soll dazu beitragen, dass die örtlichen Entwicklungskonzepte einander ergänzen und Synergien genutzt werden können. Weiters soll das Kleinregionale Rahmenkonzept einen wirtschaftlichen Einsatz der öffentlichen Mittel ermöglichen und zusätzliche Vorteile durch gemeinsame Planungsvorhaben ermöglichen.

Nähere Informationen: Mag. Annemarie Trojer, Telefon 02622/271 56-14, e-mail a.trojer@industrieviertel.at, http://www.industrieviertel.at/

 

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