17.08.2009 | 10:47

25-Jahr-Jubiläum der ersten heimischen Bio-Baumschule

Taufe auf den Namen „Silva Nortica"

Vor inzwischen 25 Jahren gründete der Waldviertler Martin Artner in Reichenau am Freiwald (Gemeinde Bad Großpertholz, Bezirk Gmünd) Österreichs erste Biobaumschule, die sich auch der Erhaltung alter Obstsorten verschrieben hat. Artner gilt auf seinem Gebiet international als Fachmann und steht in Kontakt mit vielen Europäischen Einrichtungen, Versuchsanstalten und Universitäten. Kommendes Wochenende, konkret vom 21. bis 23. August, wird in Reichenau das 25-jährige Betriebsjubiläum gefeiert.

Die 25-Jahr-Feier startet am Freitag, 21. August, um 20 Uhr mit einem „Oldie-Tanz-Cafe" sowie einer „Youngster-Disco". Am Samstag, 22. August, wird dann ab 13 Uhr weiter gefeiert, wobei ab 14 Uhr Festreden am Programm stehen und Diakon Peter Neugschwandtner die Weihe des Betriebes auf den Namen „Silva Nortica" vornehmen wird. Weiters steht die Taufe des „Juniperus communis" bzw. des „Kranewit" oder der „Kraunawet-Staudn" - einer heimischen Säulenwachholder-Art - auf dem Programm. Als Rahmenprogramm gibt es u. a. musikalische Unterhaltung, Führungen, Kutschenfahrten oder auch eine Kinderhüpfburg. Gegen Hunger und Durst stehen Bio-Erzeugnisse direkt vom Bauern bereit. Ab 19 Uhr steht Musik mit den „Icebreakers" auf dem Programm. Am Sonntag, 23. August, wird schließlich ab 9 Uhr eine Rhythmische Feldmesse gelesen; für 10 Uhr ist ein Frühschoppen angesetzt. Alle Interessierten sind bei dieser Feier anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums willkommen.

Der Name des Betriebs - „Silva Nortica" - wird vom nahe liegenden Nordwald abgeleitet. Die Bio-Baumschule liegt abseits großer Verkehrsrouten inmitten des Waldviertler Landschaftsschutzgebietes „Naturpark Nordwald", nahe der oberösterreichischen und tschechischen Grenze. Auf dem Gelände des Betriebs wachsen heute mehr als 500 verschiedene Obstbaumsorten; über 40.000 Obstbäume und mehr als 30.000 Pflanzen wie etwa Beerensträucher, Rosen, Wild- und Ziergehölze werden hier gezogen, veredelt, vermehrt und der Kundschaft angeboten. Auch eine eigene „Waldviertler Kiwi" sowie besonders winterharte Marillenbäume konnten hier schon gezogen werden. Die Kundschaft des Biogärtners, der je nach Saison 15 bis 20 MitarbeiterInnen beschäftigt, stammt aus ganz Österreich sowie aus Polen, Deutschland, Italien und auch Frankreich.

Nähere Informationen: Waldviertler Bio-Baumschulbetrieb, Martin Artner, Telefon 02857/2970.

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