24.07.2009 | 09:47

Landesklinikum Hochegg setzt auf individuelle Ernährung

DiätologInnen beraten vor jedem Chemotherapiezyklus

Am Landesklinikum Thermenregion Hochegg wird der Ernährung der PatientInnen - insbesondere jener der Onkologie - besonderes Gewicht eingeräumt. Aus diesem Grund erfolgt am ersten Tag jedes Chemotherapiezyklus ein Gespräch mit den vor Ort tätigen DiätologInnen im „Diätbüro". So sollen rechtzeitig Empfehlungen für die individuelle Ernährung der Patienten gegeben und Entwicklungen wie Gewichtsverlust oder Mangelerscheinungen hintan gehalten werden.

Ziel dieser besonderen Ernährungsbetreuung ist eine Stabilisierung des Ernährungszustandes sowie die Erhöhung des Wohlbefindens der PatientInnen. Vor allem Nebenwirkungen der Therapie sollen durch eine ausgewogene und speziell abgestimmte Ernährung verringert und die Lebensqualität gesteigert werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die PatientInnen des Landesklinikums Hochegg vor der stationären Aufnahme zur Chemotherapie die Möglichkeit, aus dem reichhaltigen Angebot des Speiseplans ihr persönliches Menü zusammenzustellen. Bestehende Abneigungen gegenüber verschiedenen Speisen können auf diese Weise sofort berücksichtigt werden. Nach einer Gewichtskontrolle wird das aktuelle Gewicht dann von einem speziellen Computerprogramm registriert; Abweichungen in jede Richtung werden sofort aufgezeigt. Bei gravierendem Gewichtsverlust bzw. ernährungsspezifischen Beschwerden werden von den Diätologinnen im Zuge des Beratungsgesprächs aktuelle Module, Trink- oder auch Zusatznahrung vorgestellt bzw. bei Bedarf während des stationären Aufenthalts angeboten.

Nähere Informationen: Landesklinikum Thermenregion Hochegg, Telefon 02644/6300-0.

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