16.07.2009 | 11:45

Neuer Wirkstoff zur Wundheilung am Technopol Krems entwickelt

Bohuslav: Betreiben Forschung für das tägliche Leben

Das Biotechnologieunternehmen „Tissue Med Biosciences" (TMB) entwickelt am Technopol Krems neue Therapien, die im Falle von chronisch degenerativen Erkrankungen in den Bereichen Wundheilung, Kardiologie und Onkologie zum Einsatz kommen. Dieses Unternehmen hat nun einen neuen, innovativen Wirkstoff gefunden, der den Heilungsprozess chronischer Wunden bis um das Dreifache beschleunigt.

„An den niederösterreichischen Technopolen wird Forschung für das tägliche Leben betrieben - das heißt, es werden Produkte in den Bereichen Technik und Medizin im Sinne der Menschen entwickelt und auf den Markt gebracht", betont dazu Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Die Behandlung chronischer Wunden ist oftmals bei PatientInnen mit Diabetes Typ2 (Altersdiabetes) ein Problem. Bei dem am Technopol Krems neu entwickelten Wirkstoff handelt es sich um einen mit Hilfe gentechnischer Methoden hergestellten Wachstumsfaktor bzw. um das Protein „TMBP-3", das die körpereigene Regenerationsfähigkeit der Zellen ankurbelt und so helfen soll, die oft langwierige Behandlung von PatientInnen mit chronischen Wunden zu verkürzen. Neben der hohen Wirksamkeit und der möglichen Verbindung mit innovativen Wundverbänden punktet der Wirkstoff auch durch vergleichsweise geringe Produktionskosten.

Medizinische Biotechnologie und die Regenerative Medizin - mit den Bereichen Blutreinigungssysteme, Tissue Engineering, Zelltherapien, Zellbiologie/ Zellphysiologie - stellen am ecoplus Technopol Krems Schwerpunkte dar. Speziell für die erfolgreichen Biotech-Unternehmen in Krems wurden hochmoderne Laboratorien und Reinraumproduktionsstätten errichtet. Es siedeln sich hier Top-Firmen an: Aktuell verlegt die deutsche „Fresenius Medical Care AG" ihr Forschungszentrum an den Technopol-Standort Krems.

Nähere Informationen: ecoplus, Margarete Pachernig, Telefon 02742/9000-19617, e-mail m.pachernig@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/.

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