15.07.2009 | 10:43

Wachau startet die Marillenernte

Veranstaltungen in der Region begleiten die Ernte

Nachdem die Spuren der jüngsten Überflutungen inzwischen beseitigt sind, können hier nicht nur wieder problemlos Gäste begrüßt, sondern es kann auch mit der Haupternte der „Original Wachauer Marille" begonnen werden. Voraussichtlich übermorgen, Freitag, 17. Juli, wird die diesjährige Ernte der rund 100.000 Marillenbäume in den 21 Marillenanbau-Gemeinden starten. Die Wetterbedingungen für diese Ernte sind derzeit ideal; nach den kleineren Ernten in den Jahren 2007 und 2008 erwarten die 230 Wachauer Marillenbäuerinnen und -bauern heuer wieder einen schönen Ertrag an EU-geschützten „Wachauer Marillen", deren besondere Qualität auf das unverwechselbare Klima, den Boden und vor allem auf das Zusammentreffen verschiedener Klimate bzw. auf die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zurückzuführen ist.

Im Zusammenhang mit der Marillenernte stehen in der Wachau traditionsgemäß auch einige Veranstaltungen auf dem Programm. Dazu gehört der Marillenkirtag in Spitz, der bereits seit 1950 existiert und den Spitzer Kirchenplatz auch heuer zur Marillen-Erntezeit wieder in ein besonderes Festgelände verwandeln wird. So können hier vom 17. bis 19. Juli u. a. flaumige Marillenknödel aus dem Marillenknödel-Automaten, kulinarische Spezialitäten aus der Wachau, Folkloredarbietungen sowie Tanzmusik genossen werden.

Ebenso steht die Marille kommenden Freitag und Samstag in Krems im Mittelpunkt: Im Rahmen von „Alles Marille" wird der berühmten Frucht aus der Wachau in der Altstadt zwischen dem Steiner Tor und dem Simandlbrunnen mit kulinarischen Schmankerln, Schau-Schnapsbrennen oder auch mit Musik entsprochen. Am „Täglichen Markt" wird hier am Samstag, 18. Juli, um 10 Uhr zudem ein 50 Meter langer Marillenkuchen angeschnitten.

Bereits morgen, Donnerstag, 16. Juli, bzw. in der Folge bis Sonntag, 19. Juli, hat an der Schiffsanlegestelle Stein jeweils ab 17 Uhr und bis in die frühen Morgenstunden ein „Marillen-Erlebnis-Beisldorf" geöffnet. Von hier aus kann an einer Marillenfiakerfahrt, an einer Schifffahrt unter dem Motto „Tanz um die Marille" oder auch an einem Hubschrauberrundflug teilgenommen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit zum Bungee Jumping.

Noch bis 26. Juli bietet die „Brandner Schiffahrt" an Bord der „MS Austria" unter dem Titel „Marillenwochen" genussreiche Fahrten durch die Wachauer Kulturlandschaft an. Wanderungen durch die Marillengärten der Wachau stellen Bewegungsfreudige und Naschkatzen gleichermaßen zufrieden; der Wachauer Marillen-Erlebnisweg beginnt beim Weinhof Aufreiter in Krems-Angern und führt auf etwa 4,5 Kilometern zu fünf Erlebnisstationen. Wer dagegen die „Marillentankstellen" - die Standorte der Wachauer Obstbaubetriebe - kennen lernen und Frischobst oder veredelte Produkte der Marille erstehen möchte, kann die „Marillenmeile Rossatz-Arnsdorf" erwandern: Die Marillenmeile West verläuft von St. Johann über Oberarnsdorf und Hofarnsdorf bis Mitterarnsdorf und Bacharnsdorf, zur Marillenmeile Ost zählen die Ortschaften Rührsdorf, Rossatz und Rossatzbach. In Oberarnsdorf, bei der Rollfähre Arnsdorf und bei der Vinothek Schreiber in Rossatzbach können Interessierte alles Wissenswerte über die „Original Wachauer Marille" in Erfahrung bringen.

Nähere Informationen: Donau-Niederösterreich Tourismus GmbH, Telefon 02713/300 60-60, e-mail urlaub@donau.com, http://www.wachau.at/, http://www.donau.com/.

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