13.07.2009 | 08:35

LH Pröll: NÖ Vorreiter im Bereich der Erneuerbaren Energie

„Symbolträchtiger Schritt für Klimaschutz in Niederösterreich"

Die Versorgung mit Energie ist ein Zukunftsthema ersten Ranges. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei die Energiegewinnung aus Sonnenkraft, etwa Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung oder Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. Vor kurzem wurde eine neue Photovoltaikanlage am Areal und auf der Fassade des nie in Betrieb gegangenen Atomkraftwerkes Zwentendorf in Betrieb genommen. „Mit dieser Anlage haben wir ganz bestimmt einen symbolträchtigen Schritt für den Klimaschutz in Niederösterreich gesetzt", sagte dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ". „Statt gefährlicher Atomkraft wird nun in Zwentendorf saubere Sonnenkraft gewonnen. Somit ist diese Initiative auch ein wichtiges Signal für den weiteren Weg Niederösterreichs in der Energiepolitik", so Pröll.

„Die Nutzung der Sonne hat sowohl für die Warmwasseraufbereitung als auch für die Stromerzeugung eine große Zukunft", sagte auch der Generaldirektor der EVN Dr. Burkhard Hofer.

Niederösterreich nehme im Bereich der Erneuerbaren Energie eine Vorreiterrolle ein, betonte der Landeshauptmann weiters. Ein besonderer Schwerpunkt sei dabei die Photovoltaik. „1.200 Anlagen haben wir in den vergangenen fünf Jahren gefördert, und damit werden rund 1.100 Haushalte versorgt." Die neueste Initiative sei das „1.000 Dächer-Programm", das gezielt Betriebe, Vereine und Gemeinden bei der Stromerzeugung aus Sonnenlicht unterstützen soll, informierte Pröll.

Kompetente Information über die Fördermöglichkeiten bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen gibt es bei der Energieberatung Niederösterreich. „Wir sind unter der Telefonnummer 02742/221 44 täglich von 9 bis 15 Uhr und Mittwoch von 9 bis 17 Uhr erreichbar", so Ing. Gerhard Kober, ein Berater der Energieberatung Niederösterreich.

„Derzeit kommen 25 Prozent des gesamten Energiebedarfes in Niederösterreich aus erneuerbaren Energiequellen. Bis 2020 wollen wir den Anteil der Erneuerbaren Energie auf 50 Prozent verdoppeln", so der Landeshauptmann abschließend über die energiepolitischen Ziele des Landes.

 

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