12.06.2009 | 10:35

Rumänische Delegation in Niederösterreich

Arbeitstreffen zu „Natura 2000" und Pflanzenkläranlagen

Seit dem Jahr 2005 gibt es zwischen dem Land Niederösterreich und dem Kreis Sibiu/Hermannstadt in Rumänien eine intensive Zusammenarbeit im Bereich des Umweltschutzes, die auch die Bewusstseinsfindung und das Miteinander innerhalb Europas fördert.

Im Zuge dieser mehrjährigen Kooperation wird Niederösterreich am Montag, 15., und Dienstag, 16. Juni, von einer rumänischen Delegation aus Bürgermeistern des Kreises Sibiu besucht. Bei diesem Arbeitstreffen sollen die Themen „Natura 2000" und Pflanzenkläranlagen in rechtlicher und fachlicher Hinsicht behandelt werden.

Zur intensiven Veranschaulichung der „Natura 2000"-Thematik erfolgt eine Exkursion zur Ferdinandswarte in Mautern, um von dort der rumänischen Delegation einen Überblick über die Vegetationszonen der Wachau geben zu können, weiters in das Naturschutzgebiet Höhereck (Gemeinde Dürnstein) sowie zum Durchstich in Aggsbach - allesamt Standorte im Fauna-Flora-Habitat - und Vogelschutzgebiet Wachau.

In einem zweiten Teil des Arbeitstreffens geht es um die aktuelle Rechtslage und den Stand der Technik beim Bau und Betrieb von Pflanzenkläranlagen. Eine Fachexkursion führt zur größten Pflanzenkläranlage Österreichs in St. Peter in der Au sowie zu einer Pflanzenkläranlage für ein Einfamilienhaus in Aschbach Markt.

Die niederösterreichisch-rumänische Kooperation geht auf eine Initiative der Abteilung Umweltrecht beim Amt der NÖ Landesregierung zurück, die sich - im Sinne des europäischen Gemeinschaftsgedankens - seit Jahren für grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzt.

Nähere Informationen bei der Abteilung Umweltrecht beim Amt der NÖ Landesregierung unter 02742/9005-15281, DI Manuela Maurer, und e-mail post.ru4@noel.gv.at.

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