09.06.2009 | 11:40

Land unterstützt Dreharbeiten der erfolgreichen „SOKO Donau"

Pröll: Filmwirtschaftliche Wertschöpfung der Region stärken

Die österreichische Krimiserie „SOKO Donau" wird fortgesetzt. Die NÖ Landesregierung hat in ihrer letzten Sitzung auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll beschlossen, die fünfte Staffel mit einem Finanzierungszuschuss in der Höhe von 210.000 Euro zu unterstützen. „In gemeinsamer Anstrengung mit den Förderern und Sendern ist es den Produzenten gelungen, SOKO Donau als moderne und selbstbewusste Marke, abseits gängiger Klischees, zu etablieren. Die beliebte Fernsehserie stärkt die kulturelle Entwicklung, die grenzüberschreitende Vernetzung und die filmwirtschaftliche Wertschöpfung der Region", so Landeshauptmann Pröll.

Die Fernsehserie „SOKO Donau" mit Kriminalfällen der Wiener Schifffahrtspolizei, wird mit der bereits fünften Staffel fortgesetzt. Die beste Folge im ORF hatte 600.000 Zuseher und 22 Prozent Marktanteil, die beste Folge im ZDF hatte 4 Millionen Zuseher und einen Marktanteil von 21,4 Prozent. Der durchschnittliche Marktanteil beträgt jeweils ca. 20 Prozent. Die Serie wurde mittlerweile an 15 europäische Länder verkauft (u. a. Frankreich, Italien, Schweiz, Slowakei, Ungarn, Finnland). Ab Herbst werden die neuen Folgen auf ORF 1 ausgestrahlt.

Das Land Niederösterreich hat sich auf Empfehlung des Gutachtergremiums für Filmförderung entschieden, einen Unterstützungsbeitrag in der Höhe von 30.000 Euro je Niederösterreichfolge zu leisten. Die SATEL Film GmbH erhält für sieben Folgen an niederösterreichischen Drehorten daher einen Finanzierungsbeitrag von 210.000 Euro. Geplante Drehorte sind die Waldviertler Moorlandschaften, das Schloss Rosenau, die steinerne Pyramide in der Nähe von Oberneustift, der Donauuferbereich im Bereich der Einmündung der March in die Donau, Krems, Bisamberg, das Strombad Kritzendorf, Klosterneuburg und Tulln.

„Die erfolgreiche Fernsehserie ‚SOKO Donau\' trägt wesentlich zur Stärkung der regionalen Identität und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Filmschaffens bei. Der Wertschöpfungseffekt der Dreharbeiten in Niederösterreich liegt bei dem 3- bis 4-fachen der eingesetzten Fördersumme", so Landeshauptmann Pröll.

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