09.06.2009 | 10:25

Europapark als gläsernes Kinderbuch in Lassee

Marchfeldgemeinde hat Europagedanken künstlerisch umgesetzt

Von Donnerstag, 11., bis Montag, 15. Juni, werden die Mitglieder der Charta der ländlichen Gemeinden Europas wieder zu ihrem jährlichen Treffen, diesmal in Tschechien, zusammenkommen. Österreich wird dabei seit 1994 durch die Marktgemeinde Lassee vertreten, die den Europagedanken seit zwei Jahren mit einem eigenen Europapark auf künstlerische Weise weit über das Marchfeld hinaus trägt.

„Die Idee des Europaparks ist aus einem Wettbewerb für eine Mauerbemalung entstanden", erinnert sich der in Lassee wohnhafte Künstler Gottfried „Laf" Wurm, Initiator und künstlerische Leiter des Parks im Ortszentrum von Lassee. SchülerInnen von Volksschulen aus den Mitgliedsländern der EU haben dabei ihr Heimatland bildlich dargestellt, diese Kinderbilder hat „Laf" Wurm dann so aufbereitet, dass sie der Marchfelder Künstler Martin Suritsch in Glas-Fusing-Technik reproduzieren konnte.

Eröffnet wurde der Europapark mit seinen 26 Glastafeln im Juni 2007 anlässlich des Jahrestreffen der Charta der ländlichen Gemeinden Europas in Lassee durch Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner. Heute leuchten die gläsernen Kinderbotschaften auf ihren Staffeleien den Besuchern Tag und Nacht entgegen. Die Sonne und eine stimmungsvolle Abendbeleuchtung sorgen dafür, dass der europäische Gedanke im Europapark Lassee rund um die Uhr erstrahlt. Für das diesjährige Treffen der Charta-Gemeinden haben die VolksschülerInnen aus Lassee einen künstlerischen Beitrag zum Thema Volksbildung vorbereitet.

Nähere Informationen unter 0676/356 51 31, Gottfried „Laf" Wurm, bzw. bei der Marktgemeinde Lassee unter 02213/2311-0, e-mail gemeinde@lassee.gv.at und http://www.lassee.at/.

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