03.06.2009 | 11:05

Mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität

Zwei Eisenbahnkreuzungen in Angern an der March werden aufgelassen

Im Zuge der etappenweisen Entschärfung von Gefahrenstellen im NÖ Straßennetz erfolgte kürzlich der Baubeginn für die Niveaufreimachung der Eisenbahnkreuzung an der Landesstraße L 3026 in der Marktgemeinde Angern an der March (Bezirk Gänserndorf). Das Bauvorhaben ermöglicht auch die Auflassung der Eisenbahnkreuzung an der Landesstraße L 19 auf der ÖBB Strecke von Wien nach Bernhardsthal. „Die neue Bahnüberführung, die täglich von bis zu 1.500 Fahrzeugen passiert wird, soll dazu beitragen, die Verkehrssicherheit in Angern an der March zu erhöhen. Zusätzlich werden die Anrainer durch den Entfall der Bahnschranken eine Verbesserung ihrer Lebensqualität erfahren", betonte Herbert Nowohradsky, 2. Präsident des NÖ Landtages, beim Spatenstich.      

Bisher kam es bei den Eisenbahnkreuzungen mit den Landesstraßen L 3026 und L 19 im Gemeindegebiet von Angern an der March zu Schließzeiten von täglich bis zu sechs Stunden. Das neue Überführungsbauwerk wird rund 450 Meter westlich der bestehenden Eisenbahnkreuzung errichtet und ersetzt die zwei bisherigen ÖBB-Übergänge. Die dazu erforderlichen Grundeinlösungen wurden von der Marktgemeinde Angern an der March bereits durchgeführt.

Im Zuge des Projektes werden die Landesstraßen L 3026 und L 19 auf einer Gesamtlänge von rund 1,8 Kilometern verlegt. Die neue Landesstraße L 3026 beginnt im Bereich der Kreuzung mit der Peter Rosegger Gasse, führt in Richtung Westen entlang der Bahntrasse. Die neue Landesstraße L 19 springt rund 400 Meter vor der bestehenden Kreuzung mit der ÖBB-Strecke von der bestehenden Landesstraße L 19 Richtung Osten ab, führt entlang der Bahntrasse und mündet nördlich der Überführung in die neue Landesstraße L 3026 ein. Die Fahrbahnen der neuen Landesstraßen L 3026 und L 19 werden mit einer Fahrbahnbreite von 7,5 Metern ausgeführt. Die neue Brücke im Zuge der L 3026 über die ÖBB-Bahntrasse besteht aus einem einfeldrigen Stahlbetonrahmentragwerk mit einer Gesamtweite von 28 Metern. 

Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro, wobei 900.000 Euro vom Land Niederösterreich, 1 Million Euro von den ÖBB und 200.000 Euro von der Marktgemeinde Angern an der March aufgebracht werden. Mit der Fertigstellung des Projekts wird bis Ende 2009 gerechnet. 

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Ing. Markus Hahn, Telefon 02742/9005-60143.

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