29.05.2009 | 13:41

8. niederösterreichischer Sozialmarkt in Mödling eröffnet

Mikl-Leitner: 5.800 Menschen besitzen einen SOMA-Einkaufspass

„Die niederösterreichische Sozialmärkte-Offensive läuft auf Hochtouren. Die SOMA-Märkte in Niederösterreich sind eine konkrete Maßnahme gegen die Teuerung, die zielgerichtet und effizient ist, gerade das ist in der derzeit schwierigen Wirtschaftslage von größter Wichtigkeit", erklärte kürzlich Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner bei der Eröffnung des Sozialmarktes in Mödling. Von den Sozialmärkten würden Menschen mit kleiner Brieftasche genauso profitieren, wie Langzeitarbeitslose, die durch dieses Projekt eine Beschäftigung finden. „Das ist natürlich ein wesentlicher Schritt in Richtung soziale Modellregion", so Mikl-Leitner.

Das Konzept „SOMA" zeichne sich gleich mehrfach aus. Es gehe hier um ein „Verteilen statt vernichten" von Lebensmitteln, sagte die Landesrätin. „Bedenkt man, dass alleine in Niederösterreich rund 20.000 bis 30.000 Tonnen Lebensmittel vernichtet werden, ist der Gedanke durchaus sinnvoll, Lebensmittel zu günstigen Preisen in SOMA-Märkten anzubieten." Zweitens gehe es darum, Menschen mit geringem Einkommen zu unterstützen und drittens schaffe man mit den SOMA-Märkten Beschäftigung für Langzeitarbeitslose.

Menschen, die in SOMA-Märkten einkaufen wollen, brauchen einen eigenen SOMA-Einkaufspass. Diese Personen dürfen folgende monatliche Einkommensgrenzen nicht überschreiten: 1 Person im Haushalt mit einem maximalen Nettoeinkommen von 820 Euro, 2 Personen im Haushalt mit einem maximalen Nettoeinkommen von 1.230 Euro. Für jede weitere Person dürfen um 100 Euro mehr verdient werden.

 

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