09.04.2009 | 09:56

Ostereier natürlich bunt gefärbt

„die umweltberatung" empfiehlt Bio- oder Freilandeier

Dass Heidelbeeren und Rote Rüben gesund und vitaminreich sind, ist bekannt, dass sich diese Nahrungsmittel auch zum umweltfreundlichen Ostereier-Färben eignen, vermutlich schon weniger. Die „umweltberatung" Niederösterreich informiert daher vor den Osterfeiertagen in dem Informationsblatt „Ostereier - Bio und natürlich gefärbt" über Pflanzen, die schon in langer Tradition zum Färben verwendet werden: Mit Birkenblättern, Heidelbeeren, Brennesseln, Preiselbeersaft und Johanniskraut lässt sich eine schöne Farbpalette von Gelb-, Grün- und Violett-Tönen erreichen. 

Zudem rät „die umweltberatung" Niederösterreich, für das Osterfest Eier aus biologischer Landwirtschaft zu kaufen, die aus Freilandhaltung stammen. Laut dem Informationsblatt „Bio ist besser" ist jedes Ei mit einem Code gekennzeichnet, der Auskunft über Haltungsform, Herkunft und Haltbarkeit gibt. „Die Ziffer Null zu Beginn bedeutet, dass es sich um ein Bio-Ei handelt", erklärt dazu Mag. Michaela Knieli, Ernährungsexpertin bei der „umweltberatung".

Während einem Käfighuhn nur eine Fläche in der Größe eines dreiviertel DIN-A-4-Blattes zur Verfügung steht, unterstützt man durch den Kauf von Eiern mit dem Schriftzug „Freilandhaltung" die artgerechte Tierhaltung. Sonne, Bewegungsfreiheit und entsprechendes Futter machen sich auch für den Konsumenten bezahlt: Studien zeigen, dass der Gehalt an Vitamin A und der Vitaminvorstufe Carotinoid in Freilandeiern wesentlich höher sind.

Die Infoblätter „Ostereier - Bio und natürlich gefärbt" bzw. „Bio ist besser" sind online unter http://www.umweltberatung.at/ abrufbar oder können bei der „umweltberatung" Niederösterreich unter der Telefonnummer 02742/718 29 bestellt werden.

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