01.04.2009 | 13:28

Grenzüberschreitender Geschichtswettbewerb „Grenzen fließen"

Offizieller Start am 2. April

Vor dem Hintergrund, dass im Lauf der historisch bedingten Gebietsveränderungen in Europa immer noch ideologische, traditionelle, nationalistische sowie lokale Vorurteile existieren, die es auszuräumen gilt, hat die im Vorjahr auf Schloss Artstetten gegründete und in Purgstall an der Erlauf ansässige Johanna-von-Pfirt-Gesellschaft den Geschichtswettbewerb „Grenzen fließen" ausgeschrieben, zu dem morgen, Donnerstag, 2. April, der offizielle Start erfolgt.

Mit diesem grenzüberschreitenden und europaregionalen Wettbewerb werden Initiativen gesucht, die der Frage nachgehen, welche Bedeutung und welchen Einfluss die fließenden Grenzen im Geschichts-, Kultur-, Rechts- und Naturraum der ehemaligen Vorlande am Rhein und der Länder der Donau-Monarchie auf ein Europa der Regionen und seiner Bürger in Gegenwart und Zukunft haben. Diese Forschungen bzw. Geschichten sollen die Identität des Europäers auf regionaler Ebene fördern und zu einer historischen Profilbildung in Europa beitragen.

Eingereicht werden können die Arbeiten oder Projekte bis 1. Dezember 2009. Im Sommer 2010 wird die Johanna-von-Pfirt-Gesellschaft die Preisträger des Wettbewerbs in jeder teilnehmenden Region sowie den überregionalen Hauptpreisträger bekannt geben, die Preisübergabe soll im Rahmen einer großen Schlussfeier in Krems stattfinden. Die Höhe des Geldpreises wird regional autonom festgelegt; für den Hauptpreis gibt es zusätzlich die vom Konstanzer Künstler Johannes Dörflinger entworfene Statuette „Johanna mit dem Grenzmagier".

Nähere Informationen, Anmeldeformulare und alle Teilnahmemodalitäten unter e-mail pfirt-gesellschaft@mvnet.at und http://ferrette.mvnet.at/wettbewerb/brosch-wettb-09.pdf.

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