30.03.2009 | 00:06

LR Heuras zu bildungspolitischen Maßnahmen

„Qualität des Bildungssystems muss im Mittelpunkt stehen"

„Die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler und die Qualität des Bildungssystems müssen im Mittelpunkt aller bildungspolitischen Maßnahmen stehen", betonte Landesrat Mag. Johann Heuras heute, 30. März, bei einem Pressegespräch über die aktuelle Bildungsdiskussion in Österreich. Eine gute Schule werde von engagierten und motivierten Lehrerinnen und Lehrern gestaltet.

Um die Qualität im Bildungswesen nachhaltig zu sichern, brauche es eine durchdachte Bildungsreform und keine Einzelmaßnahmen, so Heuras: „Im Mittelpunkt müssen mehr individuelle Förderungen für Jugendliche und umfassende psychologische Betreuungen für verhaltensauffällige Schüler stehen." Für ein sinnvolles Gesamtpaket, das den Schülern nütze, seien die Lehrer zu begeistern. In diesem Zusammenhang könne auch über die Arbeitszeiten der Lehrer gesprochen werden, so Heuras.

Bei einer umfassenden Bildungsreform setzt Heuras auch auf den Ausbau der Schulautonomie. „Ohne ein verbessertes Lehrerdienstrecht und ohne klare Kompetenzen zwischen Bund und Ländern beim Schulwesen ist eine umfassende Schulautonomie nur schwer möglich." Dazu müsse ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Lehrer umgesetzt werden. Ein moderner Arbeitsplatz für Lehrer bedeute zeitgemäße Ausstattung mit technischem Equipment und eine Neugestaltung der Konferenzzimmer. „Auch ein neues Dienst- und Besoldungsrecht für neue Lehrer, das höhere Einstiegsgehälter umfasst, soll möglichst schnell umgesetzt werden. Weiters muss der bürokratische Aufwand der Lehrer und Direktoren reduziert werden", so der Landesrat. In Niederösterreich werde man die politische Bildung in den Schulen weiter stärken, kündigte Heuras an.

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