24.03.2009 | 10:17

NÖ als Kompetenzzentrum für nachhaltiges Bauen

Bohuslav: Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft

Von der NÖ Wirtschaftsagentur „ecoplus" bzw. vom „Bau.Energie-Umwelt Cluster NÖ" wurde gemeinsam mit dem Technopol Krems und der Donau-Universität Krems vor einigen Monaten ein Projekt namens „Future Building" initiiert. Dieses Projekt wurde im Herbst des Vorjahres bei der „Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft" (FFG) zur Unterstützung eingereicht, welche nun genehmigt wurde. Damit soll in Niederösterreich nun langfristig ein zukunftsweisendes Kompetenzzentrum im Bereich des nachhaltigen, energieeffizienten Bauens entstehen: Sechs Forschungs- und 18 Unternehmenspartner werden vier Jahre lang gemeinsam an zehn Forschungsprojekten zum Thema „Bauen der Zukunft" arbeiten. Der thematische Bogen spannt sich dabei von neuen Wärmedämmsystemen über CO²-neutrale Gebäude bis hin zu haustechnischen Komponentenentwicklungen.

Für Landesrätin Dr. Petra Bohuslav wird damit ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der niederösterreichischen Bauwirtschaft gesetzt: „Durch die enge Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie durch gemeinsame Forschungsaktivitäten soll die Innovationsführerschaft unserer Betriebe im Bereich des innovativen und energieeffizienten Bauens weiter ausgebaut und auch für die Zukunft gesichert werden."

Bei besagtem Projekt handelt es sich um ein so genanntes „K-Projekt". „K-Projekte" sind „Kompetenzzentrenprogramme", die im Rahmen von „Competence Centers for Excellent Technologies" (COMET) umgesetzt werden. COMET zielt auf die Intensivierung und stärkere Bündelung der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft ab. Durch den Aufbau gemeinsamer Forschungskompetenzen und deren Verwertung soll die Technologieführerschaft österreichischer Unternehmen erweitert und abgesichert und der Forschungsstandort gestärkt werden. Der Fokus des Programms in seinem anspruchsvollsten Segment liegt daher auf der Unterstützung exzellenter Forschungsprogramme, die an internationale Spitzenpositionen heranreichen, sowie auf der verstärkten Einbindung international agierender Unternehmen und WissenschafterInnen.

Das Projektvolumen des K-Projekts „Future Building" beläuft sich auf 3,8 Millionen Euro. 45 Prozent davon werden im Rahmen der „COMET"-Programmlinie gefördert.

Nähere Informationen: ecoplus, Michaela Schmid, Telefon 02742/9000-19660, e-mail m.schmid@ecolplus.at, http://www.ecoplus.at/.

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