20.03.2009 | 14:53

Vier neue Großprojekte am Technopolstandort Wiener Neustadt

Bohuslav: Forschung und Entwicklung bringt neue Jobs

Die beiden Kompetenzzentren für Tribologie (AC²T) und Mikrosystemtechnik (IMA) haben sich erfolgreich für das Spitzenforschungsprogramm COMET beworben, das Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt (TFZ) wird ausgebaut. Diese Projekte und Forschungsvorhaben bringen ein Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro für Niederösterreich und Berufschancen für bis zu 300 hoch qualifizierte Wissenschafter. Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, VP-Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger und Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur ecoplus, informierten heute, 20. März, im Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt über die geplanten Verbesserungen und Maßnahmen für den Forschungsstandort Niederösterreich.

„Mit den neuen Schwerpunkten in den beiden Forschungszentren sind nicht nur äußerst positive Auswirkungen auf den Technopolstandort Wiener Neustadt zu erwarten, sondern auch auf die gesamte Forschungslandschaft Niederösterreichs", sagte Bohuslav. Ziel der neuen Forschungsprogramme am Kompetenzzentrum für Tribologie in Wiener Neustadt sind die Realisierung von neuartigen Werk- und Schmierstoffen zur Optimierung des Reibungsniveaus sowie die Reduktion von Verschleiß, Materialeinsatz und Energiebedarf bei hochmodernen Getriebesystemen. Die Forscher im Kompetenzzentrum für Mikrosystemtechnik (IMA) setzen im Bereich „Medizintechnische Geräte" neue Schwerpunkte bei der Entwicklung von innovativen medizinischen Systemen, die der speziellen Chirurgie dienen.

„Das Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt wird aufgrund des wachsenden Platzbedarfs um rund 4.000 Quadratmeter an vermietbaren Labor- und Büroflächen erweitert", betonte Schneeberger. Die Vergrößerung ist in Form eines viergeschossigen Zubaus an das bereits bestehende TFZ-Gebäude geplant. In den Neubau werden die beiden Pilotlabore „Ofi" und „Oncolab" einziehen, die sich mit den Forschungsschwerpunkten „Oberflächen" und diagnostische Verfahren für die Krebserkennung beschäftigen. Zudem sind Erweiterungsflächen für die Akademie für Wissenschaften, das Kompetenzzentrum für Elektrochemie und die Forschungs- und Entwicklungsgruppe des Austria Research Centers vorgesehen. Außerdem ist eine rund 400 Quadratmeter große Laborfläche für die weitere Expansion des Kompetenzzentrums für Tribologie geplant. „Schon im ersten Halbjahr 2010 soll der Zubau des Forschungszentrums am Technopol Wiener Neustadt fertig sein und Platz für zusätzliche 150 Wissenschafter bieten", so Bohuslav abschließend.

Nähere Informationen: ecoplus, Margarete Pachernig, Telefon 02742/9000-19616, http://www.ecoplus.at/

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