11.03.2009 | 10:41

„Imago Dei" in Krems heuer zum Thema „Askese Ekstase"

Auftakt mit Joseph Haydns „Stabat mater dolorosa" am 15. März

Bereits zum achten Mal initiiert der Klangraum Krems Minoritenkirche mit „Imago Dei" einen künstlerischen Diskurs zur Spiritualität des Frühlingserwachens und des Osterfestes. Unter dem Motto „Askese Ekstase" gestalten heuer u. a. der Komponist Tigran Mansurian aus Armenien, The Mandalay Marionettes Theater aus Myanmar, japanische Mönche, das Ensemble Recherche, das Berliner Kairos Quartett, der Geiger Ernst Kovacic, La Cetra d\' Orfeo, der Vorarlberger Chaostheoretiker Paul Renner u. a. vom 15. März bis 13. April ein reichhaltiges und in Bezug auf die beiden titelgebenden Begriffe kontroversielles Programm.

Der Auftakt erfolgt am Sonntag, 15. März, mit klassischer Kirchenmusik: Ab 19 Uhr gestalten im Klangraum Krems Minoritenkirche Robert Holl, Ellen van Lier, der Chorus und die Cappella Musica Sacra Krems unter Alfred Endelweber in Kooperation mit KirchenTonArt Krems Joseph Haydns „Stabat mater dolorosa" HOB XX/BIS und die Sinfonia f-moll „La passione" HOB I/49 des musikalischen Jahresregenten.

Am Samstag, 21. März, kommt es dann ab 19 Uhr mit Musik aus Armenien zu einem außergewöhnlichen Gastspiel: Tigran Mansurian, Kim Kashkashian, eine in den USA geborene Bratschistin armenischer Abstammung, sowie die international gefeierte Perkussionistin Robyn Schulkowsky werden im Klangraum Krems Minoritenkirche Werke des Mönchs und Poeten Komitas (1869 - 1935) und des mehrfach ausgezeichneten Komponisten Mansurian spielen.

Weitere Programmpunkte sind Johanns Sebastian Bachs „Sonata e partita" mit Ernst Kovacic am 28. März, Morton Feldmans Hommage „For Philip Guston" mit dem Ensemble Recherche am 3. April, eine Aufführung des Mandalay Marionettes Theater Myanmar am 4. April sowie zwei kulinarisch-literarisch-musikalische Soiréen mit Paul Renner am 5. und 7. April.

Komplettiert wird das Festival „Imago Dei 2009" mit Shomyo-Gesängen der japanischen Shichiseikai-Mönche in Kombination mit einer Soundinstallation von Mamoru Okuno (9. April), Musik von Giacinto Maria Scelsi und Georg Friedrich Haas in der Interpretation des Kairos Quartetts (10. April) sowie Werken von Adrian Willaert, John Playford, Henry Du Mont, Antonio Vivaldi und Jean-Philippe Rameau in dem vom belgischen Originalklangensemble La Cetra D\' Orfeo gestalteten Programm „Bacchus à la Folie" (13. April).

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten bei der Ticket- und Infoline 02732/90 80 33, e-mail tickets@klangraum.at und http://www.klangraum.at/.

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