09.03.2009 | 10:56

Waldviertel wirbt um neue Bürger

44 Gemeinden starten Marketing- und Werbeaktivitäten

Das Waldviertel will sich mit dem Projekt „Wohnen im Waldviertel" noch stärker und offensiver als bisher als leistbarer und zugleich qualitativ hochwertiger Lebensstandort anbieten. Wichtiger Schwerpunkt des Projektes sind umfassende Marketing- und Werbeaktivitäten sowohl in den Großräumen Wien und Linz als auch in den teilnehmenden Gemeinden selbst. 44 Gemeinden aus den Bezirken Gmünd, Horn, Hollabrunn, Krems, Melk, Waidhofen an der Thaya und Zwettl informieren bis zum Jahr 2012 mit Unterstützung des Landes Niederösterreich über die Vorzüge des Waldviertels u. a. auch auf den publikumswirksamen Messen "Waldviertel pur" und "BIOEM".

Die Waldviertler Bezirke zählen zusammengerechnet rund 150.000 Einwohner. „Diese Zahl bleibt schon seit einiger Zeit konstant, da es gelungen ist, den in den neunziger Jahren spürbaren Trend zur Abwanderung zu stoppen", betont dazu Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.  1,7 Millionen Euro aus öffentlichen und privaten Mitteln fließen bis 2012 in dieses Vorhaben, mit dessen Hilfe u. a.  der Wohnbau im Waldviertel qualitativ hochwertig und leistbar gemacht werden soll. Zielgruppen sind einerseits Eltern, deren Kinder vor dem Schuleintritt stehen und die eine intakte und gesunde Umgebung genießen wollen. Andererseits sind es Menschen im mittleren Alter, die vom Stadtleben genug haben und einen neuen Wohnstandort für den dritten Lebensabschnitt suchen. Dazu will man Unternehmen mit energietechnischem und ökologischem Know-how bei Bau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen verstärkt in die Projekte mit einbinden. Projektträger ist der Verein „Interkomm Waldviertel".

Die am Projekt „Wohnen im Waldviertel" teilnehmenden Gemeinden werden ihre zur Verfügung stehenden Wohnflächen und Objekte aktiv vermarkten. Dafür wird das gesamte Immobilienangebot der Gemeinden im „Kommunalen Standort Informationssystem" unter http://www.komsis.at/ präsentiert. Komsis ist nicht nur ein Vermarktungsinstrument nach außen, sondern dient auch zur übersichtlichen Informationsbereitstellung innerhalb der Gemeindeverwaltung. Ziel ist, die Standortqualitäten kundengerecht darzustellen und Anfragen professionell zu beantworten.

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