03.03.2009 | 13:10

Mikl-Leitner: 62 Millionen Euro für sozialmedizinische Dienste

16.000 Menschen können damit zu Hause betreut werden

In der heutigen Regierungssitzung wurden die Sozialhilfemittel und Strukturmittel des NÖGUS für die sozialmedizinischen und sozialen Betreuungsdienste genehmigt. Vom Land Niederösterreich und vom NÖGUS werden jetzt um 3,6 Millionen Euro mehr genehmigt. Das heißt, sie bekommen insgesamt rund 62 Millionen Euro, erklärt dazu Sozial-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Die sozialmedizinischen Dienste, zu denen das NÖ Hilfswerk, die NÖ Volkshilfe, die Caritas Wien und St. Pölten und das Rotes Kreuz zählen, sind wesentliche Eckpfeiler der niederösterreichischen Sozialpolitik. Gemeinsam leisten diese Organisationen jährlich ca. 3,3 Millionen Stunden und betreuen ca. 16.000 Menschen zu Hause.

Der aktuelle Altersalmanach bestätigt, dass sich der Personenkreis der „Hochaltrigen", also der Personen zwischen 80 und 84 Jahren, in den vergangenen Jahren verdoppelt hat. Darüber hinaus weiß man, dass jedes zweite heute geborene Kind die Chance hat, seinen 100. Geburtstag zu feiern.

„Die Zahl der Hochaltrigen wird auch in Zukunft ansteigen, deshalb ist eine intensivere Einbindung der sozialmedizinischen Dienste das Gebot der Stunde. Das ursprüngliche Budget der sozialen Dienste wurde deshalb um 3,6 Millionen Euro aufgestockt", betonte Landesrätin Mikl-Leitner.

„Aufgrund der verstärkten Nachfrage und des zusätzlichen Bedarfs nach einer Betreuung in den eigenen vier Wänden ermöglichen wir, dass in Zukunft jährlich um 700 bis 1.000 Personen zusätzlich betreut werden können. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt, um Niederösterreich auf seinem Weg zu einer sozialen Modellregion in Europa zu machen", so Mikl-Leitner.

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