20.02.2009 | 13:29

Gefährlichste Lawinensituation im heurigen Winter

Analyse des NÖ Lawinenwarndienstes

Mit dem anhaltenden Schneefall und dem stürmischen Wind zeichnet sich eine Zuspitzung der Lawinengefahr auf Niederösterreichs Bergen ab. „Die Schneewechten werden größer und instabiler, die Verbindung zwischen den Schneeschichten in den Einwehungsgebieten ist schlecht", analysieren die Experten des NÖ Lawinenwarndienstes. Die Gefahr von spontanen Lawinenabgängen - also ohne fremdes Zutun - werde über das Wochenende hinaus immer größer, abgesehen vom Wechselgebiet und den Gutensteiner Alpen werde die Lawinengefahr im Laufe des Wochenendes überall auf Stufe 4 der fünfteiligen Lawinenskala steigen.

Ausschlaggebend für das Ansteigen der Lawinengefahr sind die von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik prognostizierten Schneemengen: Bis Sonntagabend ist in alpinen Lagen mit bis zu einem halben Meter Neuschnee zu rechnen, in den darauf folgenden Tagen können noch einmal 50cm dazu kommen.

„Es wird daher in den kommenden Tagen von Schitouren und anderen Aktivitäten im ungesicherten alpinen Gelände, insbesondere oberhalb der Baumgrenze bzw. auf steilen Hängen dringend abgeraten", betonen die Experten des NÖ Lawinenwarndienstes.

Nähere Informationen: Mag. Friedrich Salzer. Telefon 02742/9005-13527, http://www.lawinenwarndienst-niederoesterreich.at/.

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
E-Mail: presse@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12163
Fax: 02742/9005-13550
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung