30.01.2009 | 11:38

Sanierung der Donaubrücke Tulln

Verbesserung des Angebotes auf der Strecke Krems-Wien

Im Zeitraum März bis Ende September 2009 wird die Donaubrücke Tulln saniert und ist deshalb für den Eisenbahnverkehr zur Gänze gesperrt. Dies bedingt eine massive Änderung des Verkehrsangebotes vor allem in der Relation Krems-Wien. Die Tatsache, dass Pendler sowohl nach Wien als auch umgekehrt nach Krems häufig umsteigen müssen, führte zu starken Protesten.

Wie von Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und der Vorstandsdirektorin der ÖBB Personenverkehr AG, Gabriele Lutter, angekündigt, wurden die Beschwerden eingehend analysiert. Durch konstruktive Gespräche zwischen dem Land Niederösterreich, den ÖBB und der Stadt Krems konnte nunmehr eine deutliche Verbesserung des Verkehrsangebotes geschaffen werden. Während bisher in der Frühspitze drei direkte Züge nach Wien Floridsdorf vorgesehen waren, werden die ÖBB nun insgesamt fünf direkte Verbindungen herstellen. Auch am Nachmittag werden in der Relation Wien Floridsdorf-Krems zwei zusätzliche Direktzüge geführt. Das bedeutet, dass sowohl im Morgenverkehr Richtung Wien als auch im Abendverkehr Richtung Krems stündliche Direktverbindungen angeboten werden.

Eine weitere Maßnahme wird mit Beginn der Brückensperre gesetzt: Ein Direktbus von Tulln nach Krems wird für die Schüler aus dem Bezirk Tulln an allen Schultagen eingerichtet. Weiters wurde einvernehmlich zwischen dem Land Niederösterreich und den ÖBB vereinbart, dass nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen der Donaubrücke Tulln mit Fahrplanwechsel Dezember 2009 die umsteigefreien Direktverbindungen nach Wien Franz-Josefs-Bahnhof wieder gefahren werden.

„Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass die berechtigten Sorgen der niederösterreichischen Pendlerinnen und Pendler ernst genommen werden und rasch konstruktive Verbesserungsvorschläge umgesetzt werden", betont dazu Landeshauptmannstellvertreter Gabmann.

„Das Ziel der ÖBB sind in erster Linie zufriedene Fahrgäste", sagt ÖBB-Vorstandsdirektorin Gabriele Lutter. „Gerade hier hat sich wieder gezeigt, wie wichtig Gespräche und eine gute Zusammenarbeit sind, um dieses Ziel zu erreichen und ein bestmögliches Angebot für die Kunden zu schaffen."

Pendlerbeschwerden werden auch nach diesen Verbesserungen vom Land Niederösterreich und den ÖBB geprüft und bei Bedarf entsprechende weitere Maßnahmen gesetzt.

Weitere Informationen: Büro LHStv. Gabmann, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, Christopher Seif, ÖBB Holding, Telefon 02742/930 00-3527, e-mail christopher.seif@oebb.at.

 

 

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