26.01.2009 | 15:13

LH Pröll traf kroatischen Ministerpräsidenten Sanader

Umwelttechnologie und EU-Beitritt Kroatiens die Themen

Landeshautpmann Dr. Erwin Pröll und der kroatische Ministerpräsident Dr. Ivo Sanader trafen sich heute in Zagreb zu einem Arbeitsgespräch.
Landeshautpmann Dr. Erwin Pröll und der kroatische Ministerpräsident Dr. Ivo Sanader trafen sich heute in Zagreb zu einem Arbeitsgespräch.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der kroatische Ministerpräsident Dr. Ivo Sanader waren sich heute, 26. Jänner, in Zagreb einig: Die Zentralkläranlage in Zagreb ist ein Referenzprojekt in Sachen Umwelttechnologie und ein internationales Vorzeigeprojekt. 350 Millionen Euro wurden in die im Jahr 2004 in Betrieb genommene Anlage investiert. Geplant, gebaut, finanziert und betrieben wird diese Anlage unter der Federführung der EVN.

Die WTE-Gruppe, ein Unternehmen der EVN AG, betreibt in 14 Ländern bereits 88 Anlagen in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasseraufbereitung und  Abwasserentsorgung sowie Müllrecycling. Das Know-how der EVN in den Bereichen Umwelttechnologie und Energietechnik soll laut Pröll in Kroatien weiter forciert werden. Für den Landeshauptmann sind auch die 60 in Kroatien tätigen Unternehmen aus Niederösterreich eine wirtschaftliche Visitenkarte des Landes und hätten gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten große Bedeutung für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt.

Landeshauptmann Pröll sprach mit Ministerpräsident Sanader auch über die Ambitionen Kroatiens, der EU beizutreten. Der kroatische Ministerpräsident brachte dabei seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Beitrittsverhandlungen bis Ende 2009 zum Abschluss gebracht werden können. Bilaterale Problemfelder, wie sie derzeit mit Slowenien bestünden, dürften dabei kein Stolperstein sein, so Sanader. Kroatien ist seit Juni 2004 offizieller Beitrittskandidat.

Auch Landeshauptmann Pröll hofft, dass die bilateralen Verhandlungen rasch zu einem guten Abschluss gebracht werden können, damit der Weg Kroatiens für den EU-Beitritt frei wird.

 

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